Gedichte (Foto: pixabay (CC0))

Der Tag der schlechten Poesie

Andree Werner mit Informationen von Lena Schmidtke   18.08.2022 | 08:30 Uhr

Am 18. August werden vor allem in den USA mit viel Spaß schlechte Sprüche und Reime zusammengedichtet. Am "Bad Poetry Day" - dem Tag der schlechten Poesie - ist das nämlich ausdrücklich erwünscht!

Zugegeben, es ist einer dieser besonderen Tage die man eigentlich nicht im Leben braucht - aber Spaß macht er schon! Der "Bad Poetry Day" ist eine Idee des US-amerikanischen Ehepaares Thomas und Ruth Roy. Sie haben auf ihrer Website mittlerweile über 85 eigene, markenrechtlich geschützte Anlässe und Gedenktage geschaffen. Thomas Roy war in den 80er Jahren selbst Radio-Moderator und anscheinend kreativ im Umgang mit seinen täglichen Sendungen.

Am "Tag der schlechten Poesie" darf man jedenfalls die hochtrabende Lyrik der Schulzeit mit Füßen treten - und wild drauf los dichten! In den USA schicken manche Poeten und Poetinnen ihre besonders schlechten Werke auch gerne an ihre ehemaligen Lehrer. Ob die wiederum das Ganze als Racheakt oder doch eher als Witz sehen, ist eine andere Geschichte.

Hinter Rosen und Narzissen, hat ein kleiner Hund...

Ja, das selbst geschriebene oder erdachte lyrische Werk darf schlecht sein, richtig schlecht. Hauptsache, es reimt sich halbwegs und es macht ganz viel Spaß!

Audio

Der Tag der schlechten Poesie
Audio [SR 3, (c) SR 3, 18.08.2022, Länge: 02:37 Min.]
Der Tag der schlechten Poesie

Unsere Reporterin Lena Schmidtke hat sich mehr oder weniger schöne Gedichte von Saarländerinnen und Saarländern aufsprechen lassen und auch im TV nach schlechter Poesie gesucht...

Ein Thema am 18.8.2022 auf SR 3 Saarlandwelle, in der Sendung "Guten Morgen".

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