Der SR beim 42. Filmfestival Max Ophüls Preis: SR-Koproduktion „Trübe Wolken“ im Wettbewerb (Foto: Salzgeber)

Bei dieser SR-Koproduktion ist unterschwelliges Gruseln angesagt

Barbara Grech   20.01.2021 | 11:48 Uhr

Der Nachwuchs-Regisseur Christian Schäfer ist mit seinem ersten langen Spielfilm beim Filmfestival "Max Ophüls Preis" vertreten. Der Film "Trübe Wolken" mit Devid Striesow ist eine Mischung aus "coming of age" und Psychothriller. Er wurde vom Saarländischen Rundfunk koproduziert.

MOP: Bei "Trübe Wolken" ist unterschwelliges Gruseln angesagt
Audio [SR 3, Barbara Grech, 20.01.2021, Länge: 03:10 Min.]
MOP: Bei "Trübe Wolken" ist unterschwelliges Gruseln angesagt

Paul ist ein sonderlicher Teenager. 17 Jahre alt, wortkarg, verstockt und auf den ersten Blick angepasst, brav und bieder, so der Regiesseur Christian Schäfer über den Hauptdarsteller. Grandios spielt Jonas Holdenrieder diesen Jungen ohne Eigenschaften.

Nicht umsonst ist Holdenrieder für den Nachwuchs-Schauspiel-Preis beim Ophüls-Festival nominiert. Sein Paul ist ein verschlossener Charakter und anscheinend so angepasst, dass er eine Projektionsfläche bietet für seine Mitmenschen. Doch so unscheinbar wie das Schulgebäude, sein Elternhaus und die Provinz, in der er lebt, ist die Geschichte natürlich nicht.

Paul hat auch eine andere Seite, treibt sich auf verborgenen Plätzen herum, stiehlt persönliche Sachen der anderen und, das ist die große Frage: Wirft er von einer Brücke aus Steine auf vorbeifahrende Autos? Unterschwelliges Gruseln ist angesagt, und das war auch ein Grund dafür, dass sich der SR und der zuständige Redakteur, Christian Bauer, für dieses Erstlings-Werk eingesetzt und koproduziert haben.

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung "Region am Mittag" auf SR 3 Saarlandwelle am 20.01.2021 berichtet.

Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja