Krimitipp (Foto: dpa)

Frank P. Meyer: "Hammelzauber"

Ulli Wagner  

Unser Krimitipp wagt in der dieser Woche einen Blick in die Zukunft - genauer gesagt in die Zukunft des saarländischen Primstals. Autor Frank P. Meyer entwirft in seinem Roman "Hammelzauber" eine Welt nach dem atomaren Gau in Cattenom im Jahr 2040.

Der wöchentliche Krimitipp auf SR 3 im "Samstagabend" - live zu hören immer in der Stunde zwischen 18.00 und 19.00 Uhr und dann dienstags nochmal in den "Bunten Funkminuten".


Frank P. Meyer: "Hammelzauber" (Foto: Conte Verlag St. Ingbert)

Frank P. Meyer
"Hammelzauber"

Conte Verlag St. Ingber
2016
464 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag 
ISBN: 978-3-95602-087-2
Preis: 19,950Euro
E-Book: 16, 99 Euro


Fazit


Krimigespräch: "Sehr witzig, zum Teil aber auch bierernst"
Audio [SR 3, Krimigespräch: Eberhard Schilling/Ulli Wagner, 24.11.2020, Länge: 02:51 Min.]
Krimigespräch: "Sehr witzig, zum Teil aber auch bierernst"

"Wie leben?" darauf gibt Frank P. Meyer in „Hammelzauber“ bierernste, aber auch sehr witzige Antworten. Pflege wird ein hochangesehener und gutbezahlter Bereich, Überwachung greift auch im Gesundheitswesen um sich. Aber wo Schatten ist, ist auch Licht, trotz aller privaten und Umwelt-Katastrophen und so steht im Primstal des Jahres 2040 das Gesellige ganz hoch im Kurs. "Hammelzauber" von Frank P. Meyer macht nachdenklich, ist aber gleichzeitig eine Hommage an das Leben. Wunderbar zu lesen! 

Ulli Wagner


Der Autor


Frank P. Meyer (Foto: Ulli Wagner / SR)

Frank P. Meyer

Frank P. Meyer stammt aus Primstal, wurde 1962 in Hermeskeil geboren, hat in Trier und Oxford studiert und ist nach Zwischenstationen in Antwerpen und Hildesheim wieder in die Heimat zurückgekehrt. Er lebt heute in Primstal und in Trier, wo er lange sowohl Geschäftsführer des Graduiertenzentrums als auch Leiter der Zentralen Studienberatung war. Inzwischen ist Frank P. Meyer nur noch dort hauptberuflich tätig, um mehr Zeit für das Schreiben zu haben. Der Primstaler liebt das Spiel mit Worten und hat mit Kurzgeschichten und vor allem mit seinen Kolumnen als Stadtschreiber von Trier auf sich aufmerksam gemacht, bevor er mit seinem ersten Roman „Normal passiert da nichts“ mehr als einen Achtungserfolg erzielte. Schon der Titel steckt voller Selbstironie und Augenzwinkern und ist in seiner Doppeldeutigkeit eine Hommage an die Provinz. Das gilt in noch viel stärkerem Maß für Meyers zweiten Krimi „Hammelzauber“, der im Jahr 2040 spielt und ein Hohelied auf das Leben ist – selbst auf das in der Sperrzone nach dem atomaren Gau in Cattenom. „Hammelzauber“ stammt aus 2016, 2018 erschien „Club der Romantiker oder das Rätsel um Laureen Mills“. Meyers neuestes Buch heißt „Lost in Trier“. In diesen neuen Stadtgeschichten begibt sich der Primstaler zusammen mit dem Backes Herrman auf die Spuren von Karl Marx.

Ulli Wagner


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