Krimitipp (Foto: dpa)

Frank Goldammer: "Tausend Teufel“

Ulli Wagner  

Frank Goldammers zweiter Roman mit Kommissar Max Heller spielt ebenfalls in Dresden, und zwar im zweiten Jahr nach dem Kriegsende. Es ist ein spannender und packender Krimi und zugleich ein wunderbares Stück Geschichte. Der SR 3-Krimitipp der Woche.

Der wöchentliche Krimitipp auf SR 3 im "Samstagabend" - live zu hören immer in der Stunde zwischen 18.00 und 19.00 Uhr und dann dienstags nochmal in den "Bunten Funkminuten".


Audio

Krimitipp: "Tausend Teufel"
Audio [SR 3, Ulli Wagner, 03.03.2018, Länge: 03:35 Min.]
Krimitipp: "Tausend Teufel"

Frank Goldammer
„Tausend Teufel“

Verlag: dtv
Erscheinungsdatum: 13.10.2017
TB, 368 Seiten
ISBN: 978-3-423-26170-8
Preis: 16,90 Euro
E-Book: 14,99 Euro

Hörbuch: Audio-Verlag, mp3-CD mit Heikko Deutschmann als Erzähler
Preis: 11,70 Euro


Fazit


Krimigespräch: "Ein Autor, der auch noch einen ganz normalen Beruf hat"
Audio [SR 3, Krimigespräch: Christian Job/Ulli Wagner, 06.03.2018, Länge: 02:10 Min.]
Krimigespräch: "Ein Autor, der auch noch einen ganz normalen Beruf hat"

„Tausend Teufel“ von Frank Goldammer ist Fiktion, das darf man nicht vergessen. Aber eine mit sehr hohem Realitätsanteil. Und einem sympathischen und mutigen Oberkommissar, der die Wahrheit sucht und dabei die Menschlichkeit nicht auf der Strecke lässt. Und damit ein bisschen Wärme in eine in mehrfachem Sinne eiskalte Zeit bringt. Ein spannender und packender Roman, ein wunderbares Stück Geschichte.

Ulli Wagner


Der Autor


Frank Goldammer (Foto: SR/Ulli Wagner)
Frank Goldammer

Frank Goldammer

Frank Goldammer ist Jahrgang 1975 und waschechter und überzeugter Dresdner. Er ist gelernter Maler- und Lackierer, ist in den Betrieb seines Vaters eingestiegen, hat seinen Meister gemacht und ist auch immer noch in diesem Beruf tätig, wenn auch zu Buchmessezeiten meist nur zu 30 Prozent, wie er selbst sagt, sonst ist er noch voll werktätig.

Neben seinen drei Kindern, von denen zwei bei ihm leben, ist das Schreiben das liebste Hobby des Alleinerziehenden. Angefangen damit hat er in seinen Zwanzigern, als er merkte, dass er mit seiner Malerei ohne gezielte Förderung nicht weiterkam. Auf einer ausrangierten elektrischen Schreibmaschine schrieb Frank Goldammer zuerst Horror- und Mystery-Geschichten, bevor er sich ganz dem Krimi widmete.

Mit seinen Regionalkrimis kamen dann die ersten Erfolge. Als sein erster Roman von einem großen Verlag veröffentlicht wurde, war Frank Goldammer gerade 40 geworden und hatte tief in den Archiven und in der Geschichte seiner Heimatstadt gewühlt.

Mit seinem Debütroman „Der Angstmann“ über Dresden in den Jahren 44 und 45, also auch in der Zeit der großen Bombardements und des Feuersturms, kletterte er sofort auf die Bestsellerlisten. Und auch „Tausend Teufel“, sein zweiter Roman um Kommissar Max Heller und die unmittelbare Nachkriegszeit in Dresden, begeistert das Publikum und ist unser SR 3-Krimi-Tipp.

Ulli Wagner


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