Krimitipp (Foto: dpa)

Susanne Jansson: "Opfermoor"

Ulli Wagner  

"Offermossen" - oder auf Deutsch "Opfermoor" - heißt der gefeierte Debütroman der schwedischen Autorin Susanne Jansson. Es ist ein Krimi voller Psychospannung und Naturgewalten. Er wurde bereits in 22 Ländern veröffentlicht. Seit dem 12. März ist auch er hierzulande erhältlich. Der SR 3-Krimitipp der Woche.

Der wöchentliche Krimitipp auf SR 3 im "Samstagabend" - live zu hören immer in der Stunde zwischen 18.00 und 19.00 Uhr und dann dienstags nochmal in den "Bunten Funkminuten".


Audio

Krimitipp: "Opfermoor"
Audio [SR 3, Ulli Wagner, 10.03.2018, Länge: 03:28 Min.]
Krimitipp: "Opfermoor"

Susanne Jansson
"Opfermoor"

Verlag: Bertelsmann
Erscheinungsdatum: 12. März 2018
TB, 336 Seiten
ISBN: 978-3-570-10336-4
Preis: 15 Euro
E-Book: 11,99 Euro

Das Hörbuch ist beim Hörverlag erschienen. Es liest Anneke Kim Sarnau.
Preis: 14,99 Euro


Fazit


Krimigespräch: "Spannend ja, aber nicht brutal"
Audio [SR 3, Studiogespräch: Carmen Bachmann/Ulli Wagner, 13.03.2018, Länge: 02:09 Min.]
Krimigespräch: "Spannend ja, aber nicht brutal"
Worum es in dem Krimi geht und was ihn auszeichnet, das erzählt SR 3-Krimiexpertin Ulli Wagner im Studiogespräch.

"Opfermoor“ von Susanne Jansson hat mich gefesselt und begeistert. Ich habe diesen Debütroman voller Psychospannung und Naturgewalten in einem Rutsch gelesen und dafür seit vielen Jahren mal wieder die halbe Nacht durchgemacht. Die Kulisse, die Susanne Jansson beschreibt, ist sagenhaft und die Sprache, in der sie das tut, könnte schöner kaum sein. Dazu noch zwei starke Frauen, die es gemeinsam gegen Widerstände schaffen, Verbrechen aufzuklären und ein altes Trauma zu überwinden. Einfach großartig!

Ulli Wagner


Die Autorin


Susanne Jansson (Foto: Emelie Asplund)

Susanne Jansson

Die Schwedin Susanne Jansson ist Jahrgang 1972 und wurde in Åmål, einer Kleinstadt in der Nähe der norwegischen Grenze geboren. Sie verbrachte ihre Kindheit in Dalsland, also dort, wo auch ihr erster Krimi „Opfermoor“ spielt. In dieser Gegend voller Wälder und Seen hatte sie schon als Kind ein Faible für Rätselhaftes und Spannung, und las, wie sie selbst sagt, meterweise Mädchenbücher über die Detektivin Nancy Drew. Als sie dreizehn war, wurde ihre erste Geschichte gedruckt – in einer Mädchenzeitschrift. Mit 29 gewann sie mit einer Krimierzählung einen Wettbewerb und ihre Siegergeschichte „Das Haus am Ende des Waldes“ erschien in der Anthologie "Mord auf der Wunschliste“, zu der auch Arne Dahl und Hakan Nesser Kurzkrimis beisteuerten.

Nach einem Job in einer Werbeagentur in Göteborg ging sie mit Anfang Zwanzig nach New York, um sich dort als Fotografin ausbilden zu lassen. Dort arbeitete Susanne Jansson auch in einem großen Digitalisierungsprojekt: es ging um das riesige Foto-Archiv der Daily News  aus den Zwanzigerjahren. Und dabei kam sie zum ersten Mal mit Tatortfotos in Kontakt – ähnlich wie eine ihrer Heldinnen in Opfermoor.

Später ging sie nach Schweden zurück und studierte dort Journalismus. Inzwischen kombiniert sie beide Berufe und Tätigkeiten. „Opfermoor“ – im Original "Offermossen“- ist ihr erster Roman. Er wurde in Schweden als Debüt des Jahres gefeiert und wurde inzwischen in mehr als 22 Länder verkauft. Am 12. März erscheint er auf Deutsch.

Ulli Wagner


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