Krimitipp (Foto: dpa)

Martin Walker: "Französisches Roulette"

Ulli Wagner  

"Französisches Roulette" ist der 13. Band aus der Reihe um Bruno, den sympathischen Chef de Police im schönen Périgord. Das Thema ist hoch brisant: Es geht um organisierte Kriminalität, Geldwäsche und Staatsterrorismus. Aber Walker gelingt es auch in seinem neuen Krimi wieder, trotz der knallharten Geschichte dem Leser immer wieder Atempausen zu verschaffen - mit französischer Lebens- und Kochkunst.

Der wöchentliche Krimitipp auf SR 3 im "Samstagabend" - live zu hören immer in der Stunde zwischen 18.00 und 19.00 Uhr und dann dienstags nochmal in den "Bunten Funkminuten".


Krimitipp: "Französisches Roulette"
Audio [SR 3, Ulli Wagner, 30.04.2021, Länge: 04:56 Min.]
Krimitipp: "Französisches Roulette"

Martin Walker
„Französisches Roulette“

Diogenes Verlag
28. April 2021
HC, 400 Seiten
ISBN: 978-3-257-07118-4
Preis: 24 Euro
E-Book: 20,99 Euro


Hörbuch: Diogenes, Erzähler: Johannes Steck
CD: 26 Euro, Download: 18,95 Euro


Fazit


Krimigespräch: "Eine wirklich sehr spannende und lehrreiche Geschichte"
Audio [SR 3, Krimigespräch: Carmen Bachmann/Ulli Wagner, 04.05.2021, Länge: 02:58 Min.]
Krimigespräch: "Eine wirklich sehr spannende und lehrreiche Geschichte"

Mit „Französisches Roulette“ packt Martin Walker ein ganz heißes Eisen an. Organisierte Kriminalität, Geldwäsche, Staatsterrorismus und brutalste Methoden, die diejenigen, die der Wahrheit zu nahe kommen, aus dem Weg zu räumen.

Ein tolles Buch, nicht nur zum Internationalen Tag der Pressefreiheit. Walker schafft es, den knallharten Fall so in Brunos Lebens- und Kochkunst einzubinden, dass Luft zum Atemholen bleibt und man das Périgord quasi sieht und riecht. „Französisches Roulette“ ist amüsant, informativ und sehr spannend.

Ulli Wagner


Der Autor

Martin Walker (Foto: Pressefoto)

Martin Walker

Martin Walker ist Jahrgang 47. Der Schotte hat eine Art Bilderbuchkarriere hingelegt: Er hat an so renommierten Universitäten wie Oxford oder Harvard studiert; er hat als Journalist ein Vierteljahrhundert für die britische Tageszeitung „the guardian“ gearbeitet; er war schon früh in einem so genannten Think-Tank, also einer Art Denkfabrik; und er hat sich mit Werken über den Kalten Krieg oder die Perestroika auch als Historiker einen Namen gemacht.

Die größte Fangemeinde hat Martin Walker aber als Schriftsteller. Seine Bruno-Krimis landen regelmäßig auf den Bestsellerlisten und spielen dort, wo der Schotte zeitweise auch lebt: im Périgord. Genauer gesagt in und rund um St. Denis, wo die Hauptfigur, Bruno Courreges, auch Chef de Police ist.

Nebenbei ist Martin Walker auch leidenschaftlicher Koch, kann bei der Menüplanung am besten über knifflige Fälle nachdenken und deshalb kommen seine Freunde gerade in schwierigen Zeiten immer auch in den Genuss von wunderbarem Essen und erlesenen Weinen. Er hat zusammen mit seiner Familie daraus bereits zwei Kochbücher gemacht - Bruno zu Ehren und der Küche des Périgord.

Der aktuelle Bruno-Krimi heißt „Französisches Roulette“ und ist der 13. aus der Reihe um den sympathischen Chef de Police von Saint-Denis und dem Tal der Vézère.

Ulli Wagner


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