Krimitipp (Foto: dpa)

Ingrid Noll: "Kein Feuer kann brennen so heiß"

Ulli Wagner  

Ingrid Noll, die "Grande Dame" des deutschsprachigen Kriminalromans, hat ihr neuestes Werk vorgelegt. Lorina, eine Altenpflegerin, hat mit der Anstellung in der Villa Alsfelder das große Los gezogen. Hier gehen attraktive Masseure ein und aus, und es gibt Techtelmechtel, die besser geheim bleiben sollten. Und da wäre noch ein Großneffe, der aufs große Erbe lauert...

Der wöchentliche Krimitipp auf SR 3 im "Samstagabend" - live zu hören immer in der Stunde zwischen 18.00 und 19.00 Uhr und dann dienstags nochmal in den "Bunten Funkminuten".


Krimitipp: "Kein Feuer kann brennen so heiß"
Audio [SR 3, Ulli Wagner, 13.03.2021, Länge: 04:54 Min.]
Krimitipp: "Kein Feuer kann brennen so heiß"

Ingrid Noll
"Kein Feuer kann brennen so heiß"

Diogenes Verlag
24. Februar 2021
HC Leinen, 304 Seiten
ISBN: 978-3-257-07115-3
Preis: 24 Euro
E-Book: 20,99 Euro
Als Diogenes Hörbuch für 24 Euro mit Anna Schudt als Erzählerin


Fazit


Krimigespräch: "Ingrid Noll ist die Meisterin der Kriminal-Komödie"
Audio [SR 3, Krimigespräch: Eberhard Schilling/Ulli Waner, 16.03.2021, Länge: 02:44 Min.]
Krimigespräch: "Ingrid Noll ist die Meisterin der Kriminal-Komödie"

„Kein Feuer kann brennen so heiß“ ist tiefsinnig, hintergründig, manchmal sogar traurig, aber immer auch witzig und herrlich süffisant.

Ingrid Noll ist wahrlich eine Meisterin der Kriminal-Komödie und dieser Roman ist eine raffinierte Hommage an das Leben.

Ulli Wagner


Die Autorin

Ingrid Noll (Foto: Renate Barth)
Ingrid Noll (Foto: Renate Barth)

Ingrid Noll

Ingrid Noll wurde 1935 in Shanghai geboren und wuchs mit ihren drei Geschwistern in China auf, vor allem in Nanjing. 1949 floh die Familie nach Deutschland.  Nach dem Abitur studierte Ingrid Noll in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte, mit dem Berufsziel Lehrerin.

Als Kind hatte Ingrid Noll zwei Lebensträume: Der eine mit großer Eigenständigkeit und Reisen und Schreiben im Mittelpunkt, der andere mit einer großen Familie. Den hat sie zuerst verwirklicht, sie zog drei Kinder groß, arbeitete in der Praxis ihres Ehemannes mit und pflegte ihre Mutter, die 106 Jahre alt wurde.

1990, als die Kinder erwachsen und aus dem Haus waren, nahm sich Ingrid Noll Zeit fürs Schreiben, richtete ein ehemaliges Kinderzimmer als ihre Schreibstube her, ihre Klause, wie sie sagt, und begann, Kriminalgeschichten zu schreiben – erst auf der Schreibmaschine, inzwischen längst auf dem PC. Alle sind sie im Schweizer Diogenes Verlag erschienen und alle sind sie zu Bestsellern geworden.

Angefangen 1991 mit „Der Hahn ist tot“ über „Die Apothekerin“, „Selige Witwen“, „Hab und Gier“ oder „Goldschatz“, um nur einige zu nennen. Teilweise wurden ihre Romane auch verfilmt und zwar äußerst erfolgreich. Ingrid Noll hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, 2005 bekam die vierfache Großmutter den Friedrich-Glauser-Ehrenpreis der Autoren für ihr Gesamtwerk.

Ulli Wagner


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