Krimitipp (Foto: dpa)

Horst Eckert: "Die Stunde der Wut"

Ulli Wagner  

„Die Stunde der Wut“ ist der zweite Teil der Melia-und-Vincent-Reihe von Horst Eckert. Melia ist nun von Beruf Kriminalrätin. Die Ereignisse aus dem vorherigen Teil werfen ihre Schatten bis an ihren neuen Arbeitsplatz. Melia kann nicht von dem Verschwinden ihrer ehemaligen Kollegin loslassen und sucht weiter nach der Leiche. Die Spur führt zu dem Immobilienhai Osterkamp und immer tiefer in den Sumpf aus Drogen, Korruption, politischen Intrigen und Machtspielen.

Der wöchentliche Krimitipp auf SR 3 im "Samstagabend" - live zu hören immer in der Stunde zwischen 18.00 und 19.00 Uhr und dann dienstags nochmal in den "Bunten Funkminuten".


Krimitipp: Horst Eckert: "Die Stunde der Wut"
Audio [SR 3, Ulli Wagner, 05.06.2021, Länge: 03:00 Min.]
Krimitipp: Horst Eckert: "Die Stunde der Wut"

Horst Eckert
"Die Stunde der Wut"

Verlag Heyne
März 202q
PB, 448 Seiten
ISBN: 978-3-453-44103-3
Preis: 12,99 Euro
E-Book: 9,99 Euro


Fazit

SR3-Krimitipp: Die Stunde der Wut
Audio [SR 3, (c) SR , 08.06.2021, Länge: 02:49 Min.]
SR3-Krimitipp: Die Stunde der Wut
Ulli Wagner stellt im Krimitipp den Thriller "Die Stunde der Wut" von Horst Eckert vor.

Wieder einmal schaut Horst Eckert mit der Lupe auf unsere Gesellschaft. , Und wieder einmal gelingt es ihm, komplizierte und komplexe Sachverhalte aufzudröseln und zu hinterfragen: wem nutzt das alles, wer zündelt, wer betreibt Spaltung, wo das Gegenteil verkündet wird? „Die Stunde der Wut“ ist topaktuell und hochbrisant, ist Geschichtsunterricht und Gesellschaftskunde und so spannend, wie die sein sollten. Sehr lesenswert!

Ulli Wagner


Der Autor

Horst Eckert (Foto: Pressefoto/Kathie Wewer)

Horst Eckert

Horst Eckert ist Jahrgang 59 und stammt aus der Oberpfalz. Der Diplompolitologe hat in Erlangen und Berlin studiert, dort vor dem Mauerfall im ZDF-Studio Fernsehluft geschnuppert und in Nordrhein-Westfalen 15 Jahre lang als Fernsehjournalist gearbeitet, sowohl für die ARD als auch fürs Privatfernsehen. Sein Debütroman „Annas Erbe“ erschien 1995 bei Grafit. Seither hat Horst Eckert 15 Romane und zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht. Und einen Skandal ausgelöst: 2006 verhängte das Düsseldorfer OB-Büro nämlich eine Lesungs-Zensur gegen Eckerts Kurzgeschichte „Wege zum Ruhm“, in der das fiktive Stadtoberhaupt Dagobert Kroll in einen Bauskandal verwickelt ist.

Immer wieder trifft Eckert mit seinen Kriminalgeschichten und Romanen ins Schwarze, legt die Finger in die Wunden, macht auf Ungereimtheiten aufmerksam, indem er fiktiv erzählt, wie es gewesen sein könnte. Dies gilt vor allem für seine Reihe um Kriminalkommissar Veih und seinen Thriller „Wolfsspinne“, in dem es um die Mordserie des NSU geht und insbesondere für seinen neuesten Krimi „Im Namen der Lüge“, in dem es um Reichsbürger, die RAF und Rechtsextreme in Verfassungsschutz und Polizei geht. 

Horst Eckert ist Mitglied im Syndikat, dem Zusammenschluss deutsch-sprachiger Krimiautoren, seine Werke werden auch zum Beispiel ins Französische, Niederländische und Tschechische übersetzt, er sucht mit Lesungen den direkten Kontakt zu seinem Publikum u, was in Corona-Zeiten erfahrungsgemäß nicht so einfach ist. Horst Eckert war auch schon mal kriminell im Saarland unterwegs. Er ist gern gesehener Gast auf Krimi-Festivals und hat schon jede Menge Preise eingeheimst: zum Beispiel den Marlowe-Preis und den Friedrich-Glauser-Preis. 2020 war er mit „Im Namen der Lüge“ für den Crime Cologne Award nominiert und gewann die „Silberne Lupe“.

Ulli Wagner


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