Krimitipp (Foto: dpa)

Arturo Pérez-Reverte: "Der Tod, den man stirbt"

Jochen Marmit  

Arturo Pérez-Reverte zählt zu den erfolgreichsten Schriftstellern Spaniens und erlangte internationale Anerkennung mit dem Buch "Der Club Dumas", das 1999 von Roman Polański unter dem Titel "Die neun Pforten“ verfilmt wurde. Mit dem Spionagethriller "Der Tod, den man stirbt" entführt er den Leser in die Zeit des Spanischen Bürgerkrieges. Der SR 3 Krimitipp der Woche.

Der wöchentliche Krimitipp auf SR 3 im "Samstagabend" - live zu hören immer in der Stunde zwischen 18.00 und 19.00 Uhr und dann dienstags nochmal in den "Bunten Funkminuten".


Audio

Krimitipp: "Der Tod, den man stirbt"
Audio [SR 3, Ulli Wagner, 15.06.2019, Länge: 04:49 Min.]
Krimitipp: "Der Tod, den man stirbt"

Arturo Pérez-Reverte
"Der Tod, den man stirbt"

Verlag: Insel
21.1 Oktober 2018
HC, Seiten: 476
ISBN: 978-3-458-17764-7
Preis: 22 Euro
E-Book: 18,99 Euro


Fazit

Krimigespräch: "Das Ganze ist pikant und sehr spannendd"
Audio [SR 3, Krimigespräch: Carmen Bachmann/Ulli Wagner, 18.06.2019, Länge: 03:11 Min.]
Krimigespräch: "Das Ganze ist pikant und sehr spannendd"

"Der Tod, den man stirbt" schafft es, den Leser in den historischen und persönlichen Kosmos der Spions Lorenzo Falcó zu versetzen – die Jahre des Spanischen Bürgerkrieges mit dessen internationalen Verflechtungen. Dabei gibt es fein verwobene Spionagenetze, grobschlächtige Auftragskiller, bittersüße Liebe und die Erkenntnis, dass auch ein Befreiungskampf den Gesetzen von Geldgier, Macht und persönlicher Missgunst gehorcht. Die Spirale von geheimdienstlicher Aktion und Reaktion, von Gewalt und Gegengewalt, die vom smarten Spion Falcó in der marokkanischen Hafenstadt Tanger Besitz ergreift, zieht auch den Leser unweigerlich mit. Und es kommt sogar so etwas wie Mitgefühl für den harten Burschen auf, der sich und seine einstige Geliebte Eva im Pokerspiel um revolutionäres Gold auf einem Schiff in Todesgefahr bringen wird – nicht zuletzt, weil auch er eiskalt kalkuliert und tötet. Bleibt nur eine Frage offen: wie wird Arturo Pérez-Reverte die Trilogie zu Ende bringen?

Jochen Marmit


Der Autor


Arturo Pérez-Reverte (Foto: CarmeloRubio)

Arturo Pérez-Reverte

Der 1951 in Cartagena geborene Spanier arbeitete zunächst für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften wie beispielsweise "Pueblo" und für den Fernsehsender TVE in mehreren Ländern Afrikas und am Balkan als Kriegsreporter und Korrespondent. 1993 begann seine literarische Karriere mit "Der Club Dumas". Das Buch wurde 1999 von Roman Polański unter dem Titel "Die neun Pforten“ zum Film. Nicht nur in Spanien ein großer Erfolg waren die Romane um den tragischen Mantel- und Degenhelden Diego Alatriste. Seit 2003 ist Pérez-Reverte Mitglied der Real Academia Española und gilt heute als der national und international erfolgreichste Schriftsteller Spaniens. Von 2016 bis 2018 hat er die Trilogie um den Spion Falcó vorgelegt, die in die Zeit des Spanischen Bürgerkrieges zurückführt. Im Insel Verlag liegen die ersten beiden Teile vor, der dritte soll im Herbst 2019 erscheinen.

Jochen Marmit


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