Krimitipp (Foto: dpa)

Andreas Eschbach: "NSA"

Ulli Wagner  

Andreas Eschbachs Roman "NSA" basiert auf einer Seminar-Idee, die er schon in den 90ern hatte und sich mit dem Thema Datenschutz beschäftigt. Was damals noch keine große Rolle spielte, nimmt in seinem Thriller erschreckend realistische Gestalt an. Unser SR 3 Krimitipp der Woche.

Der wöchentliche Krimitipp auf SR 3 im "Samstagabend" - live zu hören immer in der Stunde zwischen 18.00 und 19.00 Uhr und dann dienstags nochmal in den "Bunten Funkminuten".


Audio

Krimitipp: Andreas Eschbach "NSA"
Audio [SR 3, Ulli Wagner, 09.02.2019, Länge: 03:28 Min.]
Krimitipp: Andreas Eschbach "NSA"

Andreas Eschbach
"NSA"

Verlag: Lübbe
28. November 2018
HC, 796 Seiten
ISBN: 978-3785726259
Preis: 22,90 Euro
Ebook: 16,99 Euro

Hörbuch: Für 15,99 Euro bei Lübbe Audio erschienen, mit Laura Maire als Erzählerin


Fazit


Krimigespräch: "Er kennt sich mit Daten richtig gut aus"
Audio [SR 3, Krimigespräch: Carmen Bachmann/Ulli Wagner, 12.02.2019, Länge: 03:05 Min.]
Krimigespräch: "Er kennt sich mit Daten richtig gut aus"

"Was soll mit meinen harmlosen Daten schon passieren?“ Diese Frage werden Sie nach "NSA“ von Andreas Eschbach garantiert nicht mehr stellen. Dieser "Was-Wäre-Wenn" – Roman jagt einem Schauer über den Rücken, hält uns einen Spiegel vor und lässt einen nicht mehr los. Dieser neue Eschbach ist im wahrsten Sinne des Wortes ein schwerer Brocken. Aber gut, dass es ihn gibt!

Ulli Wagner


Der Autor


Der Autor Andreas Eschbach (Foto: Ulli Wagner)

Andreas Eschbach

Andreas Eschbach ist Jahrgang 1959 und stammt aus Ulm. Er schreibe, seit er zwölf sei, erzählt er im SR 3 Interview, aber um seine Eltern zu beruhigen, habe er erstmal versucht, einen ordentlichen Beruf zu lernen und in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik studiert. Er wurde Software-Entwickler und hatte in den 90ern eine IT-Firma. Zu der Zeit hatte er auch die Idee für ein Seminar über Datenschutz - der spielte damals kaum eine Rolle - und über die Möglichkeiten, die es damals schon gab, aus scheinbar harmlosen Daten schlimme Informationen raus zu filtern. Dieses Seminar wollte niemand haben und so ist es zwei Jahrzehnte später zur Grundlage für seinen aktuellen Roman "NSA" geworden. 

In den 90ern bekam Andreas Eschbach ein Stipendium der Arno-Schmidt-Stiftung für "schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs“, sein erster Roman "Die Haarteppichknüpfer“ erschien 1995 und bekam gleich einen Preis. 1998 gelang ihm dann der Durchbruch mit "Das Jesus- Video“, das preisgekrönt ist und verfilmt wurde. Es folgten "Der Jesus- Deal" und weitere Thriller zu brisanten Themen. "Todesengel" zum Beispiel befasst sich mit Selbstjustiz, der aktuellen "NSA" mit Datensammlungen, Überwachung und der Frage, was wäre gewesen, wenn das "Dritte Reich" schon durchdigitalisiert gewesen wäre.  Andreas Eschbach lebt mit seiner Familie in der Bretagne.

Ulli Wagner


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