Europäischer Tag der Restaurierung

Wie Geschichte lebendig gemacht wird

mit Informationen von Lena Schmidtke   09.10.2020 | 12:40 Uhr

Lupe, Pinsel, handwerkliche Kunstfertigkeit, akribische Forschung - das und vieles mehr braucht es, um historische Fundstücke für den Betrachter wieder aufzubereiten. Wie das geht, kann man an vielen Orten am "Tag der Restaurierung" am 11. Oktober miterleben - unter anderem auch im Landesdenkmalamt des Saarlandes.

Blumen, Kränze und Erde: Das ist das, was wir Verstorbenen üblicherweise mit ins Grab geben. Pferdekörper oder Hunde als Grabbeigabe klingen da sehr grotesk. Tatsächlich wurde das aber früher so gemacht, etwa zur Zeit der Merowinger im 7. Jahrhundert. Das wissen wir durch die Arbeit der Archäologen und Restauratoren, die Fundstücke ausgraben und aufbereiten – eine der wichtigen Arbeiten, die am "Tag der Restaurierung" gewürdigt werden sollen.

Im Landesdenkmalamt in Landsweiler-Reden werden solche Grabbeigaben mit Pferden und Hunden präpariert und gezeigt. Die Führungen im Landesdenkmalamt zum "Tag der Restaurierung" finden am Sonntag, 11. Oktober um 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr statt, eine ist Anmeldung notwendig.

Auf einen Blick

Wo?
Landesdenkmalamt in Landsweiler-Reden
Am Bergwerk Reden 10

Wann?
Sonntag, 11. Oktober
Führungen um 11.00, 13.00 & 15.00 Uhr

Anmeldung erforderlich

Weitere Informationen unter
www.restauratoren.de
vivisaar.com

Ein Thema in der "Region am Mittag" vom 09.10.2020 auf SR 3 Saarlandwelle.

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