Geschirr (Foto: dpa)

Feng Shui

Michael Friemel   15.10.2018 | 10:40 Uhr

Wir habens getan. Wir haben „Feng Shui“ gemacht. In unserem Haus. Früher hätte man gesagt „Mir hann ausgemischd!“, entrümpelt, Ordnung geschaffen.

Also nicht das tägliche Aufräumen, sondern die große Nummer. Schränke und Schubladen von dem Ballast befreien, der sich über Monate und Jahre darin angesammelt hat.

Das haben wir gemacht. Und ich muss sagen: Wir waren baff! Was da so alles zusammen kommt. Überflüssige Geschirrteile, einzelne Gläser, unnötige Kuchenplatten und all die Kerzenleuchter und Glasschalen, die man mal geschenkt bekommen hat, weil den Leuten nix besseres eingefallen ist, die man aber  nicht braucht, und die man sich nicht sofort getraut hat, wegzuschmeißen.

Das alles ist jetzt weg. Auch die ganzen Kleider, die seit über einem Jahr ungetragen im Schrank gelegen haben. Die Schuhe, die angebrochenen Haushaltsreiniger, die alten Fahrräder der vorvorletzten Generation – kurz und gut: Wir haben Feng Shui gemacht wie die doofen!

Das war vor einer Woche. Seither haben wir Ordnung. Und finden nix mehr! Denn entweder liegt nix mehr da, wo man es gemütlich gewohnt war, oder: Man hatte es just letzte Woche weggeschmissen.

Mit der dollen Feng Shui Begründung: Ach, das brauche ma doch eh nimmeh …

Michael Friemel


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