Eine Frau steht vor einem Fenster (Foto: Maja Hitij/dpa)

"Den Geist fordern und sich positiv stimmen"

 

Die vielen Veränderungen und Unsicherheiten, die die Corona-Pandemie mit sich bringt, macht vielen Menschen Angst. Die Lebensberaterin Alexandra Karr-Meng gibt Tipps, wie man die momentane Situation bewältigen kann.

Die Corona-Pandemie bestimmt momentan unser Leben. Vieles hat sich verändert: Grenzen sind geschlossen, es gibt Ausgangsbeschränkungen und viele Menschen arbeiten nun von zu Hause aus oder haben mit Vermögenseinbußen zu kämpfen. Das macht vielen Menschen Angst.

Lebensberaterin Karr-Meng: "Viele Menschen haben Angst."
Audio [SR 3, Interview: Carmen Bachmann/Alexandra Karr-Meng, 06.04.2020, Länge: 03:30 Min.]
Lebensberaterin Karr-Meng: "Viele Menschen haben Angst."

Laut der Lebensberaterin Alexandra Karr-Meng ist es eine Angst, die wir in der Form nicht kennen: Die Angst, krank zu werden oder andere zu infizieren, gepaart mit Verlust- bis hin zu Existenzängsten. Widerstand dagegen helfe nicht. Daher gelte es nun, die Situation anzunehmen und nach vorne zu schauen.

Wichtig sei es, sich gut zu organisieren, den Geist zu fordern und sich positiv zu stimmen, sagt Lebensberaterin Karr-Meng. Um die Laune zu heben, empfiehlt sie, sich zu bewegen, Sport zu treiben oder sich an Bildern zu erfreuen.

Wer mit seiner Stimmung aber aber nicht alleine zu Recht komme, könnte sich mit Freunden und Familie austauschen. Wer aber mit einer stärkeren depressiven Stimmung zu kämpfen habe, sollte sich professionelle Hilfe suchen – am besten schnell. Ansprechpartner könnten beispielsweise die Telefonseelsorge oder Lebensberatungen von sozialen Verbänden sein.

Ein Thema in den Bunten Funkminuten am 06.04.2020.

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