Bei der Fahrt an den Stockweiher an die Bestimmungen denken

Beim Grenzübertritt an die Bestimmungen denken

mit Informationen von Carolin Dylla   05.03.2021 | 13:14 Uhr

Seit Deutschland das Département Moselle als Virusvariantengebiet eingestuft hat, gibt es viel Verwirrung über den Grenzverkehr. Was ist mit Angehörigen, die jenseits der Grenze leben und gepflegt werden müssen? Was ist mit dem Wochenendausflug an den Stockweiher und kann man noch auf einen Kaffee nach Metz fahren?

Deutschland und Frankreich haben unterschiedliche Bestimmungen für die Einreise ins jeweilige Land festgelegt - obwohl das durch gemeinsame Anstrengungen vor allem auf regionaler Ebene eigentlich verhindert werden sollte.

Die aktuellen Ein- und Ausreiseregeln nach und von Moselle lassen wenig Spielraum für Ausnahmen zu. Sie gelten für Berufspendler genauso wie für Menschen, die aus anderen Gründen häufig über die Grenze fahren müssen.

Das gilt bei der Einreise nach Frankreich

Bei der Einreise nach Frankreich braucht man einen negativen PCR-Test, also einen Test, der im Labor ausgewertet wurde. Dieser darf nicht älter als 72 Stunden sein. Es gibt aber Ausnahmen. Berufspendler und alle, die sich im Umkreis von 30 Kilometern um ihren ohnort bewegen und sich nicht länger als 24 Stunden in Frankreich aufhalten, Sie müssen keinen negativen Corona-Test nachweisen.

Das gilt bei der Einreise nach Deutschland

Bei der Einreise nach Deutschland muss jeder einen negativen Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Dabei gilt sowohl ein PCR- als auch ein Schnelltest. Außerdem muss man eine elektronische Einreiseanmeldung ausfüllen.

Wer aus Moselle nach Deutschland einreist und keinen gültigen Test vorweisen kann, wird dafür nicht belangt, wenn er oder sie auf dem Weg in ein Testzentrum ist. Außerdem können Unternehmen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Bescheinigungen ausstellen, dass in der Firma getestet wird.


Mehr zum Thema


Übersicht
Das gilt beim deutsch-französischen Grenzübertritt
Seit dem 02. März gilt das Département Moselle offiziell als Virusvariantengebiet und damit gelten neue Regeln beim Grenzverkehr zwischen Frankreich und dem Saarland.

Ein Thema in der "Region Mittag" am 05.03.2021 auf SR 3 Saarlandwelle.

Artikel mit anderen teilen

Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja