Du bist das Herz (Foto: SR)

Herzenssache hilft Kindern

 

Jede noch so kleine Spende für 'Herzenssache' tut Gutes, denn sie kommt zu 100 Prozent der Kinderhilfsaktion von SR, SWR und Sparda Bank zugute. Damit setzt sich Herzenssache für benachteiligte und bedürftige Kinder und Jugendliche im Südwesten ein. Auch im Saarland. SR 1 stellt einige dieser Projekte vor.

Herzenssache - Jede Spende hilft

Herzenssache
So kann man spenden - auch online!
per Telefon, per Einzahlung oder Überweisung und auch online gleich hier

Das Herzenssache-Spendenkoto:

Sparda-Bank Südwest  
Konto-Nummer 33
BLZ 550 905 00
IBAN: DE63 5509 0500 0000 0000 33
BIC: GENODEF1S01

Jeder Euro ist wichtig und tut Gutes, und jeder Cent jeder Spende kommt zu 100 Prozent den Hilfsprojekten zugute, denn die Verwaltungskosten trägt u.a. der Saarländische Rundfunk!

Mit den Spenden, die beim Saarländischen Rundfunk eingehen, werden wichtige saarländische Projekte unterstützt.  Die zentralen Ziele von 'Herzensache' sind dabei:
>>  bessere Lebensbedingungen für kranke und behinderte Kinder
>>  Bildungschancen für benachteiligte Kinder und Jugendliche
>>  gesunde Entwicklung und freie Entfaltung für Kinder aus armen Familien
>>  Hilfestellung bei emotionaler Vernachlässigung und Gewalterfahrung


Wir sagen Danke!

Herzenssache bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern für fast 2,7 Millionen Euro, die im Jahr 2017 auf dem Spendenkonto der Kinderhilfsaktion von SWR, SR und Sparda-Bank eingegangen sind. Allein in diesem Jahr werden davon 18 neue Herzenssache-Projekte in Rheinland Pfalz, in Baden-Württemberg und im Saarland umgesetzt.

Seit Gründung des Vereins im Jahr 2000 wurden rund 35 Millionen Euro an Herzenssache gespendet. Geld, mit dem wir 870 Kinderhilfsprojekte ermöglichen konnten. Damit sind wir unserem gemeinsamen Ziel ein gutes Stück näher gekommen: Kindern und Jugendlichen, die im Südwesten Deutschlands leben, auf Dauer gleiche Chancen zu schenken!


Herzenssache hilft,
wo Kinder Hilfe benötigen.


In den vergangenen Jahren konnten viele hilfreiche Projekte unterstützt werden. Nicht nur in Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg. Auch im Saarland werden dieses Jahr zahlreiche Projekte gefördert.

Herzenssache macht die Wissenswerkstatt mobil


Leider gibt es viele Kinder, die nicht das Glück haben, solche Angebote wahrnehmen zu können: wenn etwa beide Elternteile berufstätig sind, Oma und Opa fehlen, die Familienkasse lange Fahrtwege nicht erlaubt oder das Angebot aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse gar nicht erst gefunden wird. Mit Hilfe von Spenden unterstützt Herzenssache nun den Aufbau der „Mobilen Wissenswerkstatt“.

Das Angebot soll die feste Einrichtung in Saarbrücken ergänzen, um zukünftig Kinder und Jugendliche im gesamten Saarland zu erreichen und in ihren Talenten zu fördern. Besonders soziale Brennpunkte stehen auf der Route des Mobils.


Ein Konzept gegen Übergewicht – entwickelt mit den Jugendlichen


Im Christlichen Jugenddorf Homburg (CJD), dem mit 300 Plätzen größten Berufsbildungswerk des Saarlandes, ist Übergewicht ein allgegenwärtiges Thema. Hier leben und arbeiten junge Menschen, die meisten machen hier ihre erste Berufsausbildung. 2014 und 2015 entwickelte die Ärztin der Einrichtung gemeinsam mit den Jugendlichen ein Konzept gegen Übergewicht. Der Ansatz ist richtungsweisend, denn es geht dabei nicht nur um die naheliegenden Themen gesunde Ernährung und Bewegung, sondern auch um die sozialen Aspekte wie Essen aus Frust, Ärger und Langeweile. Auch die Therapiehunde, die hier inzwischen regelmäßig eingesetzt werden, spielen in dem Konzept als Motivationscoaches eine wichtige Rolle. Die Nachfrage nach den Plätzen in der speziellen Adipositas-Wohngruppe steigt stetig und wurde in der Zwischenzeit verdoppelt. Da die Kosten nicht von den Krankenkassen übernommen werden, möchte Herzenssache das erfolgreiche Angebot für weitere drei Jahre ermöglichen. In dieser Zeit soll auch das Erfahrungswissen aus den vorangegangenen Jahren in umliegenden Einrichtungen vorgestellt werden, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Ziel ist es, das erprobte Konzept anderen Einrichtungen zur Verfügung zu stellen. Den Start macht nun das Christliche Jugenddorf in Wolfstein.


Mehr Kontakt zu Mutter Erde: Besonders beeinträchtigte Kinder profitieren


Die Einrichtung des Herzenssache-Camps mitten im Nationpark Hunsrück-Hochwald und der Aufbau der wildnispädagogischen Angebote wurden in den letzten beiden Jahren von Herzenssache finanziell unterstützt. Die gemeinsamen Aktionen und Erlebnisse im Nationalpark holen die Kinder spielerisch aus ihrer eigenen kleinen Welt. Wildnispädagogen und Inklusionshelfer begleiten sie dabei. Die Nachfrage nach den Wildnistagen steigt – besonders bei Förderschulen – stetig an. Rund 30 Schulklassen mit insgesamt rund 600 Schülern haben das Angebot bisher genutzt. Darunter viele Kinder, die noch nie so einen Tag erlebt haben, weil das Familienbudget für solche Extras nicht reicht. Herzenssache will daher den Ausbau des Camps und die Kosten für Aufenthalt und Verpflegung dieser Kinder auch für die nächsten drei Jahre sicherstellen.

Dabei sollen insbesondere stark beeinträchtigte, geistig behinderte Kinder und Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten von der Zeit im Wald profitieren. Neu wird sein, dass im Frühjahr 2019 Übernachtungsplätze eingerichtet werden, damit Schulklassen und Wohngruppen hier auch mehrere Tage bleiben können. Besonders während der Schulferien ist das eine wichtige Neuerung. Die Wirkung der zweiten Förderphase soll durch Befragungen evaluiert werden. Ziel ist es, das Projekt nach den drei Jahren durch eine öffentliche Förderung und Sponsoren weiter zu finanzieren.


Herzenssache unterstützt ganzheitliche Frühförderung


Sprache und Gefühle lassen sich über Bewegung gezielt stimulieren und fördern, so der Ansatz des schwedischen Autors und Psychiaters Dr. Harald Blomberg. Sein konzipiertes "Rhythmic Movement Training" wird inzwischen auf der ganzen Welt unterrichtet – und soll nun auch für drei Kitas im Saarland adaptiert werden. Denn die Erzieherinnen beobachten bei einer Vielzahl der Kinder eine wachsende Unruhe aufgrund von gesellschaftlichen Faktoren, wie etwa dem steigenden Medienkonsum oder auch Leistungsdruck. Die Kinderland im Kreis Saarlouis gGmbH hat daher ein spezielles Gesamtkonzept entwickelt. Evolutionspädagogin Susanne Schiffmann-Ulrich kreiert für die Kleinen eine Bewegungsbaustelle, die durch das Nachahmen von Tieren gezielt Motorik und Konzentration fördert.

Kinder vor dem Herzenssache-Logo (Foto: Carsten Costard)

Vorschulkinder erhalten ein gezieltes Training, das ihre Vorfreude auf das schulische Lernen wecken soll. Tanzpädagogische Einheiten unterstützen die Kinder darüber hinaus in ihrer Kreativität. Ergänzend sollen Entspannungseinheiten dazu dienen, dass die Kinder ruhiger mit sich und im Umgang mit anderen Kindern werden. Entspannungspädagogin Uschi Dornhoff beobachtet besonders bei Kindern mit ADHS große Effekte beim Einsatz von Traumreisen, Klangschalen oder autogenes Training. Herzenssache unterstützt den Aufbau dieses Angebots für drei Jahre. Innerhalb dieser Zeit sollen alle 16 Gruppen in den drei Einrichtungen des Trägers von dem Angebot profitieren. Eine begleitende Schulung der Erzieherinnen soll das Gesamtkonzept nachhaltig im Kita-Alltag verankern.


Weihnachtsprojekte 2018 - Bundeslandübergreifend

„Musik machen – das will ich auch!“

Eine landesweite Erfolgsgeschichte Nach der UN-Konvention aus dem Jahr 2009 sollte eigentlich jeder Mensch mit Handicap die Chance haben, an allen Aktivitäten teilzunehmen und seine Talente zu leben. „Doch davon“ – so Günther Möhlig, Initiator von Amme e.V. – „sind wir im Bereich Musik noch meilenweit entfernt“. Amme e.V. leistet mit finanzieller Unterstützung von Herzenssache bereits seit vier Jahren Pionierarbeit und sorgt dafür, dass es inzwischen in ganz Rheinland-Pfalz Instrumentalunterricht für geistig behinderte Kinder gibt. Rund 120 Musiklehrer wurden für diese spezielle Aufgabe qualifiziert, inzwischen werden über 600 Kinder unterrichtet. In einem weiteren Schritt will der Verein das Projekt in den nächsten drei Jahren auf Baden-Württemberg und das Saarland ausweiten, denn auch dort gibt es noch viel Bedarf an inklusiven Freizeitangeboten. In Zusammenarbeit mit den beiden Landesverbänden der Musikschulen werden Förderschulen und Musikschulen zusammengebracht und Musiklehrer qualifiziert. Ziel ist es, mindestens 300 geistig behinderten Kindern ihren Traum vom ganz normalen Musizieren zu ermöglichen.


Unbürokratische Hilfe für Familien an der Armutsgrenze

Die gemeinnützige gGmbH Direkt für Kinder versorgt jährlich über 300 bedürftige Kinder mit Sachspenden. Der Träger springt ein, wenn andere Hilfsmöglichkeiten ausgeschöpft sind oder nicht greifen. Das kann ein Gutschein für warme Kleidung sein, aber auch für ein größeres Bett oder ein Zuschuss zu einer Klassenfahrt, der durch das Bildungspaket nicht abgedeckt wird. Die Mitarbeiterinnen nehmen sensibel Kontakt zu den betroffenen Familien auf. Bei einer akuten Notlage helfen sie sofort mit Einkaufsgutscheinen. Wo nötig, versuchen sie, eine tragfähige Beziehung zu den Familien aufzubauen und mit anderen Trägern der Familienhilfe ein Netzwerk der Hilfe zu bilden. In den letzten beiden Jahren konnte der Träger mit Unterstützung von Herzenssache vor allem im Großraum Mainz helfen. Inzwischen hat sich das niederschwellige Angebot auch über Rheinland-Pfalz hinaus herumgesprochen. In Saarbrücken wollen zwei ehrenamtliche Helferinnen dafür sorgen, dass diese Form der Hilfe auch ins Saarland fließt. Die Mittel dafür sammelt Direkt für Kinder überwiegend durch Spendenläufe an Schulen. Herzenssache trägt mit einer erneuten Förderung dazu bei, dass auch in den nächsten drei Jahren möglichst vielen Kindern mit dieser unbürokratischen Förderung geholfen wird.


Alle Projekte im Überblick

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