Sporthochschule Saarbrücken (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Sportminister tagen in St. Wendel

Stefan Hauch / Onlinefassung: Jessica Becker   08.11.2018 | 21:16 Uhr

Seit Donnerstag tagen die Sportminister der Länder zusammen mit dem Bundesinnenministerium in St. Wendel. Der saarländische Innen- und Sportminister Klaus Bouillon hat den Vorsitz der Sportministerkonferenz. Wie bereits im vergangenen Jahr geht es um Geld.

Video [aktueller bericht, 08.11.2018, Länge: 2:28 Min.]
Sportministertagung in St. Wendel

Der Leistungs- und Spitzensport in Deutschland fordert mehr Geld, um, wie auch von der Politik erwartet und gewünscht, international wettbewerbsfähig zu sein. Während nach der letzten Sportministerkonferenz im vergangenen Jahr im Saarland nur zögerlich Fortschritte erzielt wurden, weil die Berliner Politik durch lange Koalitionsbildung kaum handlungsfähig war, soll es jetzt zügiger gehen.

Trainingsstätten sollen statt acht Millionen 24 Millionen Förderung erhalten. Auch die Olympiastützpunkte bekommen mehr Geld. Nachträglich gab es 23 Millionen mehr für den Sport für 2018. Im kommenden Jahr will der organisierte Sport zu den 200 Millionen Euro, die beschlossen sind, weitere 60 Millionen. Das Problem: Ein Drittel der zur Verfügung stehenden Fördergelder für 2018 ist noch nicht abgerufen.

Beantragung und Zuteilung erweisen sich als Bürokratiemonster. Alles stockt und das macht die Entscheidung des Haushaltsausschusses im Bundestag über zusätzliche neue Mittel für 2019 nicht einfacher. Es besteht Rede-, vor allem aber Handlungsbedarf, während der zwei Tage im Saarland.

Über dieses Thema wurde auch in der SR 3-Rundschau vom 08.11.2018 berichtet.

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