Trautes Schwanenpärchen auf dem Furpacher Weiher (Foto: Isabel Sonnabend)

Bei den Schwänen am Furpacher Weiher

Isabel Sonnabend   07.11.2018 | 07:08 Uhr

Der alte Schwan am Furpacher Weiher musste im Juni dieses Jahres eingeschläfert werden. Anfang November ist ein Schwanenpaar am Furpacher Weiher ausgewildert worden.

SR 3-GuMo-Mobil-Reporterin Isabel Sonnabend hat mal geguckt, wie sie sich so machen. Als sie in noch stockdunkler Nacht am Weiher ankommt, sind weit und breit keine Schwäne zu sehen, dafür eine Spaziergängerin mit ihrem Hund. Die freut sich sehr, dass es wieder Schwäne auf dem Weiher gibt. Die vierjährigenNeusaarländer kommen aus dem hohen Norden Deutschlands.

Wenig später sind nicht nur die Schwäne da, sondern auch Anja aus Furpach und der Ortsvorsteher von Furpach, Klaus Becker. Der hofft, dass die beiden weißen Vögel auch auf dem Gutsweiher in Furpach brüten werden.

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Das GuMo-Mobil bei den Schwänen am Furpacher Weiher
Das GuMo-Mobil bei den Schwänen am Furpacher Weiher

Anja erinnert sich noch gut an den Schwan Hansi. Der hat nämlich den Verkehr geregelt, indem er sich auf die Straße gesetzt hatte. Den Autofahrern gelang es nicht, ihn zu vertreiben.

Schwäne nicht mit Brot füttern

Ortsvorsteher Klaus Becker weiß, warum er das gemacht hat. Es gab nämlich einen "Schwanenvater", den Heiner. Der hatte ihn immer gefüttert. Und der Schwan kannte sein orange-farbenes Auto. Wenn Heiner auf der anderen Seite an der Tankstelle geparkt hatte, ist Hansi ihm quasi schon mal entgegen gekommen.

Was SR 3-Moderator Michael Friemel sehr traurig gemacht hatte: Anfang des Jahres war das Schwanenweibchen gestorben, also Hansis Gattin. Der Grund: Sie war mit Brot gefüttert worden.

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung "Guten Morgen" auf SR 3 Saarlandwelle am 07.11.2018 berichtet.

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