Das GuMo-Mobil ging baden: im Wald (Foto: Uwe Jäger)

Ein Bad im Wald

Uwe Jäger   28.07.2018 | 07:30 Uhr

Aus Japan ist ein Trend zu uns herüber geschwappt, bei dem man zum Baden keine Badewanne, kein Wasser und keinen Schaum braucht - dafür aber einen Wald! Die Rede ist vom Waldbaden. Bei uns ein neuer Trend, in Asien eine uralte Tradition. Unser GuMo-Mobil-Reporter Uwe Jäger hat unseren VW-Bulli am Bischmisheimer Wald geparkt und geht für uns baden!

Hand an einem Baum (Foto: SR)

Das Saarland besitzt einen echten Schatz, um den uns viele beneiden: seinen tollen Wald. Und in dem kann man sogar baden. Naturtrainerin, Apothekerin und Verlegerin Anita aus Bischmisheim hat den aus Japan stammenden Trend aufgegriffen und weiß, was es damit auf sich hat: Beim Waldbaden gehe es darum, ganz bewusst und mit allen Sinnen in den Wald einzutauchen und wahrzunehmen. Schlendern, ganz langsam spazieren, einfach mal riechen, lauschen, zur Ruhe kommen - das beuge sogar Krankheiten vor, sagt die Naturtrainerin.

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Das GuMobil geht baden: im Wald
Audio [SR 3, Uwe Jäger, 28.07.2018, Länge: 06:03 Min.]
Das GuMobil geht baden: im Wald

Viele Studien belegten sogar die therapeutische Wirkung des Waldbadens, sagt Naturtrainerin Anita. Vor allem dem Kreislauf, dem Herzen und dem Nervensystem tue ein Waldbad sehr gut. Das Verweilen sei dabei das Entscheidende. Mindestens einen halben Tag Zeit sollte man sich für ein gesundheitsförderliches Waldbad aber schon nehmen.

Also: Sich einfach mal ein ruhiges Plätzchen im Wald suchen, eintauchen und sich mit dem Wald verbinden!

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung "Guten Morgen" auf SR 3 Saarlandwelle am 28.07.2018 berichtet.

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