Im Biermuseum in Wiesbach-Mangelhausen - Blick auf den Tresen (Foto: Isabel Sonnabend)

Das GuMo-Mobil im Biermuseum

Isabel Sonnabend   06.07.2018 | 07:15 Uhr

Frank aus Göttelborn ist Sammler aus Leidenschaft. Vor vier Jahren hat er mit seiner privaten Sammlung das saarländische Biermuseum in Wiesbach-Mangelhausen eröffnet: Angefangen hat er mit 2500 Ausstellungsstücken in 46 Vitrinen. Inzwischen steht und hängt alles übervoll mit kleinen und großen Sammlerstücken der saarländischen Brauereigeschichte.

Schilder, Leuchtreklamen, mittlerweile 60 Vitrinen mit Gläsern, Krüge, Aschenbecher, Zigarettenspitzen, Bierdeckel - und und und. Unter anderem auch den Propeller einer Brauerei, die mit einer US-Maschine aus dem zweiten Weltkrieg Werbung geflogen ist. Mit geschickten Verhandlungen hat er den Propeller für einen "schlappen Hunderter" bekommen. Wer Frank im Biermuseum besucht, erfährt jede Menge Anekdoten aus der saarländischen Brauereigeschichte.

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Das GuMo-Mobil im saarländischen Biermuseum
Audio [SR 3, Isabel Sonnabend, 06.07.2018, Länge: 05:20 Min.]
Das GuMo-Mobil im saarländischen Biermuseum

Dazu gehört auch die eines tollen Spiegels, den Frank 1985 weder gekauft noch geschenkt bekommen hat... Das Museum ist Franks Herzblut. Er sammelt mit Leidenschaft, freut sich, wenn Leute kommen und ihm mit der selben Begeisterung folgen, die auch er an den Tag legt. 950 Besucher hat er im Jahr.

Franks großer Wunsch: Ein stiller Teilhaber, der ihn bei seinem Brauereimuseum unterstützt. 13 große Brauerein sind in dem Museum vertretetn. In den Kneipen, sagt er, hat man über Gott und die Welt diskutiert, hat sich kennen gelernt. Es ist ein Teil der saarländischen Geschichte. Und darum wär es toll für ihn, wenn er auch noch einen eigenen Gasthof dazu hätte. Dann könnte das Ganze größer aufziehen, unter anderem auch mit Bierverkostung.

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung "Guten Morgen" auf SR 3 Saarlandwelle am 06.07.2018 berichtet.

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