Foto: SR / Uwe Jäger

Goldschmiedin Lena aus Homburg

Uwe Jäger / Onlinefassung: Jil Kalmes   24.11.2022 | 06:17 Uhr

Lena Todorović liebt es, wenn es glitzert und funkelt – ganz nach Marilyn Monroes Motto "Diamonds are a girls best friend". Sie hat ihre Leidenschaft für Schmuck zum Beruf gemacht und betreibt in Homburg ihr Goldschmiede Atelier „Edelmatt“. GuMo-Mobil-Reporter Uwe Jäger hat sie bei ihrer Arbeit besucht.

Wie an jedem Morgen kommt Lena auch heute die Stufen zum Atelier mit einem Lächeln im Gesicht herunter – ein kurzer Arbeitsweg, da sie mit ihrer Familie und ihrem Dackel Bruno in der Wohnung direkt über ihrem Atelier wohnt.

Audio

Lenas Atelier "Edelmatt" in Homburg
Audio [SR 3, Uwe Jäger, 24.11.2022, Länge: 07:22 Min.]
Lenas Atelier "Edelmatt" in Homburg

Im Atelier "Edelmatt" glitzert und funkelt es überall, und aus den großen Fenstern hat man einen romantischen Blick in die Homburger Altstadt. Lenas Laden ist in zwei Bereiche eingeteilt: Im vorderen Teil können Kunden und Kundinnen in angeleiteten Workshops selber Schmuck herstellen, hinten befindet sich dann Lenas Werkstatt – inklusive "Goldschmied-Chaos", wie sie die Unordnung liebevoll nennt. Wer immer mit dabei ist: Dackel Bruno.

Ihr Laden hat es sogar schon in einen Film geschafft. Letztes Jahr fanden hier die Dreharbeiten für den Krimi "In Wahrheit" statt. Es sei schön gewesen, seinen Raum für jemanden zur Verfügung zu stellen, der das Ganze dann ummodelliert, erzählt sie.

Ort mit viel Bedeutung

Dackel Bruno im Atelier "Edelmatt" in Homburg (Foto: SR / Uwe Jäger)

Das Haus, indem sich Lenas Atelier "Edelmatt" befindet, bedeutet ihr sehr viel. Ihr Urgroßvater hatte hier schon ein Geschäft für Sanitär- und Heizungsbau, das ihre Oma dann übernommen hat. 2019 hat Lena das Haus dann gekauft und "das Gewerbe auf Goldschmiede geswitcht", wie sie erzählt.

In der Werkstatt

Ihre Werkstattbank beschreibt Lena als "geordnetes Chaos". Man finde sich halt darin zurecht, besser als wenn man aufräume, sagt die Goldschmiedin aus Homburg.

In den Tisch ist ein ausgeschnittener Halbkreis eingearbeitet, wo der Feilnagel und das Fell angebracht sind. Letzteres sammelt den Feinstaub und das abfallende Material ein. Das kann Lena dann später in die Scheideanstalt schicken und daraus wieder Gold für die Weiterverarbeitung gewinnen.

"Ringe sind meine Leidenschaft"

Ringe des Ateliers "Edelmatt" auf einem metallischen Untergrund (Foto: SR / Uwe Jäger)

Gerade arbeitet sie an Ringen – ihre Lieblingsbeschäftigung. Das tollste Gefühl sei einfach, wenn sie sehe, wie glücklich die Leute sind, erzählt Lena.

Wenn es um Verlobungsringe ginge, sei es auch schön, bei einem Stück der Lebensgeschichte dabei zu sein – etwa wenn sie die Kennenlerngeschichte erzählt bekommt.

Vor allem bei Verlobungsringen – aber nicht nur dort – ist dann Geheimhaltung angesagt. Schließlich wollen die Männer ihre Frauen ja überraschen. "Da darf man sich nicht verplappern", sagt Lena.

Ein Thema in der Sendung "Guten Morgen" am 24.11.2022 auf SR 3 Saarlandwelle.


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