Bergleute in ihrer Uniform vor der Grube Camphausen. (Foto: Uwe Jäger)

30 Jahre später: Besuch auf der Grube Camphausen

Lisa Huth mit Informationen von Uwe Jäger   12.11.2020 | 07:42 Uhr

Heute vor 30 Jahre endete die Kohleförderung auf der Grube Camphausen. Nach fast 120 Jahren. Was ist von dem traditionsreichen Bergwerk geblieben? Unser GuMo-Mobilreporter Uwe Jäger machte sich mit dem VW-Bulli auf Spurensuche.

Besuch auf der Grube Camphausen
Audio [SR 3, Uwe Jäger, 12.11.2020, Länge: 10:18 Min.]
Besuch auf der Grube Camphausen

120 Jahre lang war die Grube Camphausen mit dem wuchtigen Hammerkopfturm das förderstärkste Bergwerk im Saarland. Zwei schwere Grubenunglücke mit vielen Toten gab es in der Zeit, das letzte 1986. Camphausen steht aber auch für viele Erfolgsmeldungen. Zu Spitzenzeiten arbeiteten dort rund 6000 Bergleute. Als es heute vor 30 Jahren hieß: „Auf der Grube Camphausen stehen die Räder still“ waren es nur noch etwas mehr als 800.

Für alle, die damals noch auf der Grube gearbeitet haben, war das ein trauriger Tag. Ingrid Lenz hält die Erinnerung an das ehemals stolze Bergwerk im Saarland wach. Und das, obwohl sie ursprünglich aus Aachen kommt. Heute ist die Rheinländerin Vorsitzende des Bergmannvereins „Glückauf“ Fischbach-Camphausen. 

Ein Thema in der Sendung "Guten Morgen" am 12.11.2020 auf SR 3 Saarlandwelle.


Mehr zum GuMo-Mobil


Bewerben Sie sich!
Das GuMo-Mobil - live bei Ihnen vor Ort
SR 3 Saarlandwelle ist schon ganz früh morgens für Sie da - im Radio zwischen 6.00 und 9.00 Uhr mit „SR 3 Guten Morgen“ - und auch unterwegs mit dem „GuMo-Mobil“. Wenn Sie einen spannenden Vorschlag für unsere beiden GuMo-Mobil-Reporter haben, schreiben Sie uns!


SR 3 Saarlandwelle
Archiv GuMo-Mobil
Hier waren wir schon gewesen



Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja