Foto: Oliver Buchholz/SR

Die Wildvogelauffangstation in Püttlingen

Mit Informationen von Oliver Buchholz; Onlinefassung: Emil Mura   29.12.2020 | 06:20 Uhr

Für Wildvögel ist es manchmal sehr schwierig, ausreichend Futter zu finden. Insbesondere im Winter sind viele Vögel hungrig und geschwächt. In der Wildvogelauffangstation in Püttlingen werden sie wieder aufgepeppelt. SR 3 Gumo-Mobil-Reporter Oliver Buchholz hat die Station besucht und mit Ralf Bamberger, einem der Hauptorganisatoren über Vögel, Vogelfutter und das Vogelsterben gesprochen.

Ralf Bamberger interessiert sich seit seiner Kindheit für Vögel. 2016 hat er zusammen mit anderen Ehrenamtlichen die Wildvogelauffangstation in Püttlingen gegründet. Jeder, der einen hilflosen Vogel findet, kann ihn dorthin bringen. In der Auffangstation wird er von Ralf Bamberger und seinen Kollegen aufgepeppelt. Die meisten Vögel, die zur Station kommen, sind aus dem Nest gefallen oder von Katzen attackiert worden. Es komme aber auch immer wieder vor, dass Nester versehentlich beschädigt werden, zum Beispiel bei Dacharbeiten oder beim Heckenschnitt.

Gumo-Mobil: Zu Besuch bei der Vogelauffangstation Püttlingen
Audio [SR 3, Oliver Buchholz, 04.01.2021, Länge: 08:01 Min.]
Gumo-Mobil: Zu Besuch bei der Vogelauffangstation Püttlingen

Vögel nicht sofort aufheben

Insgesamt sind diesen Winter rund 3000 Vögel in der Auffangstation abgegeben worden. Laut Ralf Bamberger sind das mehr als sonst und hat damit zu tun, dass in der Coronakrise Menschen öfter Spazieren gehen und Vögel finden. Er rät aber dazu, gefundene Tiere nicht gleich aufzuheben und wegzubringen. Oft seien die Vögel nur etwas benommen und könnten nach einer gewissen Zeit wieder selbst wegfliegen. Deswegen sei es am besten, den Vogel zwei bis vier Stunden lang zu beobachten. Liege er dann immer noch da, könne man ihn zur Auffangstation bringen, so Ralf Bamberger.

Ein Thema in der Sendung "Guten Morgen" am 04.01.2021 auf SR 3 Saarlandwelle.


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