Kartoffelbauer Christoph Haifer  (Foto: SR)

Das Saarland und die Grumbeere

Oliver Buchhoz   21.09.2021 | 08:32 Uhr

Vor 325 Jahren soll die Kartoffeln ins Saarland gekommen sein. Seither verbindet uns eine besondere Liebe zur Knolle. GuMo-Mobil-Reporter Oliver Buchholz hat einen Kartoffelliebhaber besucht

Grumbeere / Grumbiere: Hochdeutsch würde man das wohl mit Grundbirne übersetzen. Spanische Seefahrer brachten die ersten Kartoffeln vor fast 500 Jahren zu uns nach Europa - und laut Karl Lohmeyers "Sagen an der Saar" vor 325 Jahre, im Jahr 1696, ins Saarland - genaugenommen nach Bischmisheim. Das ist jedenfalls die erste verbürgte Erwähnung der Kartoffel an der Saar.

Zu Beginn hatte es die Kartoffel schwer, war fremd und wurde skeptisch beäugt. "Was in der Erde ist, ist dem Teufel nah" hieß es, und die Magenkrämpfe und das Bauchweh, das folgt, wenn man die Grumbeere nicht ordentlich durchgekocht, schrieb man auch finsteren Mächten zu. Am Ende aber hat sie in ganz Europa und auch an der Saar Hungersnöte verhindert. Mittlerweile hat's die Kartoffel aber wieder schwer, zwischen 2007 und 2015 ist die Anbaufläche für Grumbeere an der Saar von 160 auf 122 Hektar gesunken.

GuMo-Mobil: Das Saarland und die Grumbeere
Audio [SR 3, (c) SR Oliver Buchholz, 21.09.2021, Länge: 04:40 Min.]
GuMo-Mobil: Das Saarland und die Grumbeere

Unser GuMo-Mobil Reporter Oliver Buchholz hat heute den Kartoffelliebhaber Christoph Haifer besucht.


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