Das Théâtre Le Carreau in Forbach (Foto: Pressefoto)

Beginn der Bauarbeiten am Le Carreau

  11.09.2019 | 08:08 Uhr

Die Renovierungsarbeiten am Le Carreau, dem Kulturzentrum in Forbach, haben mit zwei Monaten Verzögerung begonnen. Das 35 Jahre alte Gebäude wird innerhalb der kommenden vier Jahre für rund 7,5 Millionen Euro komplett saniert.

Der Spielbetrieb wird nach Angaben des Teams des Le Carreau regulär fortgesetzt – teils im Le Carreau selbst, teils in anderen Spielorten in Forbach, Hombourg-Haut, Petite-Roselle sowie in Sarreguemines und Saarbrücken. Die Bauabschnitte werden mit den Theaterproduktionen abgestimmt.

Man hat sich für dieses komplizierte System der Renovierungsarbeiten entschieden, weil die Finanzierung der Komplett-Sanierung auf vier Jahre gestreckt worden ist. 7,5 Millionen Euro kostet der Umbau, die vom französischen Staat, der EU, der Region Grand-Est sowie dem Departement und der Stadt Forbach aufgebracht werden. Danach wird das Kulturzentrum sowohl technisch als auch von der Inneneinrichtung sowie der Gestaltung der Fassade auf den neuesten Stand gebracht sein.

Direktor-Posten soll neu vergeben werden

Die Wiedereröffnung des renovierten Gebäudes ist für 2022 vorgesehen. Die neue Spielzeit des Le Carreau beginnt am 28. September mit einem Zirkus-Konzert. Das Programm der Scene national erinnert mit seinem Profil an das deutsch-französische Festival der Bühnenkunst Perspectives.

Auch will man bis zur Wiedereröffnung den Posten des Direktors der Kultureinrichtung wieder besetzen. Die bisherige Direktorin Fabienne Lorong ist dauerhaft erkrankt. Derzeit führt die Referentin der Theaterleitung, Laurence Lang, das Le Carreau kommissarisch.

Über dieses Thema wurde auch in den SR-Hörfunknachrichten am 11.09.2019 berichtet.