Akten liegen auf einem Tisch. (Foto: dpa)

Finanzierung für Sporthalle steht fest

Renate Wanninger/Onlinefassung: Emil Mura   20.05.2020 | 09:07 Uhr

Die geplante große Sporthalle in Sankt Wendel sorgt immer wieder für Streit. Gegner der Halle höhnen, sie sei teuer erkaufter Luxus und ein Prestigeprojekt für den Sportminister in seiner Heimatstadt. Seit Jahren ist die Halle ein Zankapfel. Am Dienstag hat der Stadtrat nun endgültig die Finanzierung beschlossen.

Es ging um die europaweite Ausschreibung der Leistungen für Architekten, Ingenieure und juristische Beratungen. Die wurden mit der Mehrheit der CDU-Stimmen im Rat durchgewunken. Unstimmigkeiten gab es hinsichtlich der Informationspolitik von Bürgermeister Peter Klär. SPD und Grüne warfen dem CDU-Politiker vor, den Rat nicht auszureichend zu informieren. Man habe aus der Presse erfahren müssen, wie sich die Kosten gestalten und welche Summe von den jetzt veranschlagten 15,9 Millionen Euro die Stadt übernehmen müsse. Diese Kosten seien auch kein Thema in der Ausschusssitzung Anfang März gewesen, als Klär nach eigener Aussage auch die Presse informiert habe.

Kosten sollen steigen

Klär konterte, dass alle Zahlen diesbezüglich im Haushaltsplan nachzulesen seien. Die Kosten für die Stadt sollen jetzt statt der ursprünglich angenommenen zwei Millionen auf drei Millionen Euro steigen. Die restlichen Kosten würden vom Kreis, dem Land, der Sportkommission und einem privaten Sponsor getragen.

Ausschreibung für Sporthalle soll raus gehen
Audio [SR 3, Renate Wanninger, 20.05.2020, Länge: 02:24 Min.]
Ausschreibung für Sporthalle soll raus gehen

Nach den derzeitigen Plänen soll die Halle 2024 in Betrieb gehen. 1800 Zuschauer sollen dort Platz finden.

Über dieses Thema wurde auch in der Rundschau am 20.05.2020 auf SR 3 Saarlandwelle berichtet.

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