Anke Rehlinger (Foto: Pasquale D'Angiolillo/SR)

Rehlinger fordert Ausfallgeld für Eltern

  14.03.2020 | 13:21 Uhr

Seit die Landesregierung am Freitag angekündigt hat, alle Schulen und Kitas im Saarland bis nach den Osterferien zu schließen, stellen sich viele Eltern die Frage, wie sie die Kinderbetreuung organisieren können. Die Saarländische Arbeitsministerin Rehlinger fordert wegen der Corona-Krise eine unbürokratische Sonderregelung für berufstätige Eltern.

Die Regelung, dass Eltern Geld von der Krankenkasse bekommen, wenn sie ihre kranken Kinder zehn Tage lang zu Hause betreuen, sollte auf die derzeit staatlich angeordnete Schulschließung ausgeweitet werden, sagte Rehlinger auf SR-Anfrage. Wenn die Schule zu ist bleiben die Kinder zu Hause, so die Ministerin wörtlich. Homeoffice oder Überstundenabbau seien zwar gute Möglichkeiten. In Berufen, in denen das nicht geht, dürften Eltern aber nicht auf dem Lohnausfall sitzen bleiben.

Video [aktueller bericht am Samstag, 14.03.2020, Länge: 2:34 Min.]
Wirtschaftsministerin Rehlinger zu Kinderbetreuungskosten

Rehlinger fordert Ausfallgeld

Rehlinger fordert Ausfallgeld für Eltern
Audio [SR 3, Steffanie Balle, 14.03.2020, Länge: 00:54 Min.]
Rehlinger fordert Ausfallgeld für Eltern

Wirtschaftsministerin Rehlinger (SPD) fordert deswegen, dass die 10-Tage-Betreuungsregel für kranke Kinder auf die jetzige Situation übertragen und zeitlich angepasst wird. So sollten Eltern, die wegen der staatlich angeordneten Schulschließung ihre Kinder betreuen, ein Ausfallgeld von der Krankenkasse für die gesamte Zeit bekommen. Die Kosten müsste der Bund den Krankenkassen ersetzen, schlägt Rehlinger vor.

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