Sabrina Weckerlin: „I’m not done yet“ (Foto: Sound of music)

Sabrina Weckerlin: „I’m not done yet“

Christian Job   04.08.2019 | 18:00 Uhr

Mit dieser CD liefert Sabrina Weckerlin ihr Soul/Pop-Debüt und beweist einmal mehr, was immer wieder über sie geschrieben wird. Auch wenn der Vergleich seltsam klingen mag: Sabrina Weckerlin ist die deutsche Whitney Houston. Unser CD-Tipp der Woche.


CD der Woche vom 05. bis 10. August


Sabrina Weckerlin: „I’m not done yet“ (Foto: Sound of music)

Sabrina Weckerlin
„I’m not done yet“

Sound of music
LC 01805
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Sabrina Weckerlin erinnert sich noch genau, wie sie als kleines Mädchen mit einer Deo-Dose in der Hand in ihrem Kinderzimmer vor dem Spiegel stand und stundenlang gesungen hat. Sie träumte davon, eine berühmte Sängerin zu werden und jemanden zu treffen, der für sie „kleines Schwarzwaldmädel“ Songs schreibt wie für ihr großes Idol Whitney Houston.

Dass Jahre später der Pop- und Broadway-Komponist Frank Wildhorn, aus dessen Feder der Whitney Houston- Hit „Where do broken hearts go“ stammt, ihren Weg kreuzt, ist für sie noch immer kaum zu glauben. Eigens für Sabrina komponierte Frank über 30 Songs. Gemeinsam wählten sie 11 Songs aus für ihr erstes Pop-/Soul-Album. Aufgenommen wurde in New York. Sabrina sang sogar in ein Mikrofon, das schon Frank Sinatra benutzte. Und das sagt Frank Wildhorn, der erfolgreiche Songschreiber und  Musicalkomponist (‘Jekyll und Hyde‘ ‚Dracula’, ‘Der Graf von Monte Christo’, ‘Artus’): "Soulful, beautiful, powerful, fragile, sensual, thrilling … sie haut dich um mit ihrer Stimme!“ Um das Album komplett zu machen schrieb Wildhorns Sohn Jake Wildhorn extra ein gemeinsames Duett für die Beiden.

Sabrina Weckerlin ist 33 Jahre alt, stammt aus dem Schwarzwald und ist seit vielen Jahren eine der gefragtesten Musicaldarstellerinnen im deutschsprachigen Raum. Noch während ihrer Ausbildung spielte sie die weibliche Hauptrolle in "Die drei Musketiere". Es folgten "Wicked - die Hexen von Oz", "Dirty Dancing" und viele andere Shows.

Mehrmals durfte sie die Erste sein und eine Rolle kreieren. Dann nämlich schreiben die Komponisten einem die Songs quasi auf den Leib und genau auf die eigene Stimme. So konnte man Sabrina Weckerlin zur Premiere von "Marie Antoinette" hören und sie war die allererste "Päpstin" in der gleichnamigen Hitproduktion.

Mit ihrem Album "I’m not done yet" zeigt Sabrina Weckerlin: Sie kann mehr, als auf der Bühne eine Rolle verkörpern.

Christian Job

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