CD-Cover: "Zwischen den Welten" - Pur (Foto: UMD/ Music Pur)

Pur: "Zwischen den Welten”

  07.10.2018 | 18:00 Uhr

Drei lange Jahre mussten die Fans auf ein neues Studioalbum von Pur warten. Nun ist es endlich. Perspektivwechsel, die Momente dazwischen, zwischen Reisen, Lieben, Erleben verspricht das neuste Pur-Album "Zwischen den Welten". Unser CD-Tipp der Woche.


CD der Woche vom 08. bis 14. Oktober


CD-Cover: "Zwischen den Welten" - Pur (Foto: UMD/ Music Pur)

Pur
"Zwischen den Welten”

UMD/ Music Pur
LC 29182
EAN: 4260316970718
VÖ: 14.09.2018


Drei Jahre mussten die Fans auf ein neues Studioalbum warten, jetzt ist es da und heißt "Zwischen den Welten“. Der Albumtitel wurde von einem unerwarteten Moment inspiriert. "Ich saß in meiner Wohnstube und dachte an unser bevorstehendes Konzert in der Arena Auf Schalke“, erzählt Hartmut Engler. "Es wurde es mir da noch viel bewusster, dass wir uns als Band, als Musiker und als Menschen immer wieder zwischen ganz verschiedenen Welten bewegen. Das ist etwas unglaublich Schönes und gleichzeitig auch sehr emotional Aufgeladenes.“

"Zwischen den Welten" erzählt von diesen Perspektivwechseln, dem Wechsel zwischen den Welten, durch Reisen, Bücher, Gespräche und Erlebnisse.

"Es geht uns auch um den Blick auf die Welt, darum, Toleranz und Verständnis zu entwickeln für vieles auf der Welt, das uns zunächst fremd erscheint“, erklärt Hartmut Engler den Ansatz für das neue Werk. „Es passiert so viel um uns herum, diese ganzen Extreme, mit denen wir alle tagtäglich konfrontiert werden. Man bekommt von allen Seiten Informationen und Meinungen und verliert fast den Überblick. Das Album erzählt auch davon, die Ruhe zu bewahren, zu vertrauen und auch mal die Perspektive zu verändern."

Das Lied "Beinah" erzählt von einem zufälligen Kennenlernen – ‚Beinah fast hätte ich Dich verpasst‘ – und welche Bedeutung so ein kurzer Moment haben kann. Im Titelsong "Zwischen den Welten" sprechen sich PUR für Toleranz, Nächstenliebe und Humanität aus und kritisieren Trump und den Rechtsruck.

Liebe und Beziehungen werden auf dem neuen Album mit Songs wie "Verboten schön“ oder „Fixstern“ auf ganz unterschiedliche Weise thematisiert. Auch der Song "Weißt du nicht“ unterstreicht, dass es auf die kleinen Gesten ankommt, um mitunter Großes zu bewirken. "Wir vergessen heutzutage sehr oft, diesen Satz ‚Ich liebe Dich‘ laut auszusprechen.

Auch der Song "Freund und Bruder“ gehört zu den sehr persönlichen Momenten auf dem Album. „Er ist eine Botschaft für unseren Freund, Gründungsmitglied und Bruder im Geiste Ingo Reidl, der leider erkrankt ist.“ Auch das, so erklärt Hartmut Engler, ist ein Gefühl „Zwischen den Welten“ zu sein, wenn man durch eine Krankheit nicht mehr an der Gesellschaft oder am sozialen Leben wie bisher teilnehmen kann. "Es ist für uns alle kein leichtes Thema, doch es war uns sehr wichtig, dass er auf dem Album ist. Und Ingo hat auch an vielen Songs im Studio mitgearbeitet.“

Auch wenn der Titel "Alles was noch kommt“ die Frage aufwirft, wohin die Reise für PUR weitergeht, lebt die Band ihren Traum, ohne sich mit vielen Retrospektiven aufzuhalten: "Der Song steht für das Leben und Erleben im Hier und Jetzt. Man sollte die Dinge nicht auf die lange Bank schieben, sondern jetzt leben. Wir schauen als Band eigentlich nicht zurück. Wir wissen, dass da noch einige tolle Sachen auf uns zukommen werden und wollen solange auf der Bühne stehen und Musik machen, solange es Freude macht."

Quelle: Music Promotion Network


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