Katie Melua: “Album No. 8” (Foto: BMG RIGHTS MANAGEMENT)

Katie Melua: “Album No. 8”

  25.10.2020 | 18:00 Uhr

Mit ihrem “Album No. 8” veröffentlicht die 36-jährige georgisch-britische Singer-/Songwriterin Katie Melua ein sehr persönliches Werk. Unser CD-Tipp der Woche.


CD der Woche vom 26. bis 31. Oktober 2020


Katie Melua: “Album No. 8” (Foto: BMG RIGHTS MANAGEMENT)

Katie Melua
“Album No. 8”
BMG RIGHTS MANAGEMENT
LC 19813
EAN: 4050538624885
VÖ: 16.10.2020


Im Februar 2020 sind die Songs eingesungen und die Orchesteraufnahmen im Kasten. Trotzdem lädt Produzent Leo Abrahams Katie Melua noch mal in sein Tonstudio ein und bittet sie, die Songs des Albums erneut "nur zur Sicherheit" einzusingen.

"Dieser Durchlauf war eine der außergewöhnlichsten Darbietungen, die ich im Studio je erlebt habe", erinnert sich Leo Abrahams. Fast jede Gesangs-Version der Songs, die auf „Album No. 8“ zu hören sind, stammt aus dieser finalen Session.

Um nachvollziehen zu können, warum es zu dieser Intensität und Emotionalität gekommen ist, müssen wir etwa vier Jahre zurück zum Vorgänger-Album „In Winter“ gehen. Für dieses Werk kehrte Katie zurück zu ihren Wurzeln in ihre Heimat Georgien, wo sie mit dem „Gori Women’s Choir“ Songs rund um das Thema Winter aufnahm. Die Resonanz der Kritiker bestätigte sie darin, gewohnte Pfade zu verlassen und deshalb auch die Zusammenarbeit mit ihrem langjährigen Produzenten Mike Batt zu beenden, mit dem zusammen Welthits wie „The closest thing to crazy“ und „Nine million bicycles“ entstanden sind.

Katie Melua traf 2017 die Entscheidung, die Songs ihres nächsten Albums selbst zu schreiben. Das war gleichzeitig auch eine Ablenkung von der Erkenntnis, dass Meluas siebenjährige Ehe mit dem Musiker und ehemaligen Motorradrennfahrer James Toseland zu Ende gehen würde. So ließ es sich nachvollziehbarerweise nicht vermeiden, dass diese private Gefühlslage sich auch in einigen Songs widerspiegelt. Aber trotzdem spürt man beim Hören der zehn Songs auf „Album No. 8“ deutlich, dass Katie Melua auch große Freude daran hatte, neue Wege zu beschreiten.

 Quelle: Musik Promotion Network

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