Claudia Koreck: „Perlentaucherin“ (Foto: ELE/ WE LOVE MUSIC)

Claudia Koreck: „Perlentaucherin“

  23.05.2021 | 18:00 Uhr

Claudia Koreck hat mit „Perlentaucherin“ ihr erstes Coveralbum veröffentlicht. Die Singer-Songwriterin aus der Nähe von Traunstein präsentiert darauf zwölf deutschsprachige Songs von Rammstein bis Reinhard Mey, von den Ärzten bis Gitte Haenning, von Udo Jürgens bis Falco. Unser CD-Tipp der Woche.


CD der Woche vom 24. bis 28. Mai 2021


Claudia Koreck: „Perlentaucherin“ (Foto: ELE/ WE LOVE MUSIC)

Claudia Koreck
„Perlentaucherin“

ELE/ WE LOVE MUSIC
LC 19045
EAN: 0602435945071
VÖ: 07.05.2021


Begonnen hat alles mit Claudia Korecks Version von Nenas "Irgendwie, irgendwo, irgendwann". Diesen Titel hatte die Musikerin im letzten Jahr für eine Fernsehserie neu interpretiert und damit eine Nummer 1 in Bayern und den deutschen iTunes-Single-Charts gelandet.

Damit war der Grundstein gelegt. Ein ganzes Album mit Coversongs konnte sie sich auch deshalb vorstellen, weil sie im Lockdown - wie wohl alle Künstler - durch die eine oder andere Sinnkrise gegangen war. "Ich war schon auch frustriert. Wir konnten ja nicht mehr auftreten. Allein schon, um in Übung zu bleiben, habe ich begonnen, Songs von anderen Künstlern zu spielen. So habe ich die Freude an der Musik wiedergefunden."

Als spannende "Reise in die Tiefen des Pop-Ozeans" beschreibt die 34-Jährige die Arbeit an dem Album. Die Songauswahl war herausfordernd, denn: "Der Ozean ist so weit." Seit der Nena-Version stand für sie aber fest, dass auch die weiteren Interpretationen sehr reduziert klingen sollten. Und so ging es weiter, intim und leise, mit viel Gefühl.

Mehrere Wochen lang, von Anfang Februar bis Ende März 2021, hat sie sich mit ihrem Mann, dem Produzenten Gunnar Graewert, ins Studio im eigenen Haus zurückgezogen. Mit ihren Gitarre und Klavier haben die beiden an den Songs gearbeitet. "Das war alles super reduziert. Wir hatten ja gar nicht die Möglichkeiten, das aufzublasen." Somit ist "Perlentaucherin" in gewisser Weise ein schönes Ergebnis der schlimmen Corona-Zeit. Nur bei wenigen Songs wie etwa "Mensch" und "Du trägst keine Liebe in dir" kamen Violine (Marlene Schuen) und Cello (Juri Kannheiser) hinzu. Spuren hat auch der Gastgitarrist Louis Thomaß hinterlassen („Ich will alles").

Das Allermeiste aber, von Gitarre und Klavier bis Wurlitzer, Bass und Drums, haben Claudia Koreck und Gunnar Graewert selbst gespielt.

Quelle: Musik Promotion Network

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