Pur: "Persönlich"  (Foto: Music Pur)

Pur: "Persönlich"

Album der Woche

  20.11.2022 | 18:00 Uhr

Im neuen Pur-Album wird's "persönlich". Mit mal nachdenklichen, mal überschwänglichen Songs wollen sie ihre erfolgreiche Bandgeschichte fortschreiben. Das SR 3-Album der Woche.

Album der Woche vom 21. bis 27. November

Pur: "Persönlich"  (Foto: Music Pur)

Pur: "Persönlich"
Music Pur
LC 29182
EAN: 9705800100295
VÖ: 04.11.2022


Als einer der ersten Songs entstand „Voll sein“. Damit bringt Sänger Hartmut Engler jene Zeit auf den Punkt, in der er keine Texte schreiben konnte. „Ich bin mit der Gesamtsituation überhaupt nicht zurechtgekommen“, bilanziert er die Corona-Hochphase. „Verschwörer“ entspringt ebenfalls der Pandemie. Es geht um  Querdenker und Verschwörungstheorien. „Verschwörer“ gibt es in einer Laut- und einer Leise-Fassung. Für die erste Version zeichnet der Pur-Manager und Produzent diese Albums Götz von Sydow verantwortlich, für die zweite Gründungsmitglied Ingo Reidl. Weitere Musik komponierten der Keyboarder Matthias „Matze“ Ulmer und der Gitarrist Martin Ansel, der Pur inzwischen verlassen hat. Alle arbeiteten wegen Covid allein in ihren Kellerstudios.

„Ich wurde von vier Seiten mit tollen Songs bombardiert“, bringt es Hartmut Engler auf den Punkt. Seinen Gesangspart nahm er in den Bauer Studios in Ludwigsburg auf. 

Den Text zu „Ist es mein Gesicht?“ hat Heinz Rudolf Kunze geschrieben. Daraus entwickelte Hartmut Engler dann ein Duett, das er mit Cassandra Steen eingesungen hat.

Die Liebeshymne „Abrakatrina“ braucht keine Erläuterungen. Mit „Persönlich“ beantwortet er die Frage, wie es denn so ist, wenn man seine persönlichen Erfahrungen und Gefühle öffentlich macht. Den Song „Im Pool“ schrieb er für einen seiner engsten Freunde. Mit ihm feierte er 1996 seine ersten großen Erfolge während einer Reise im Pool mit einem Drink. „Als wir dann 2021 noch mal im selben Pool saßen, kam ich auf die Idee, das Ganze weiterzuspinnen“, sagt Hartmut Engler.

„Laune“ lädt zu einem Rendezvous mit der verloren geglaubten guten Laune ein. „Ein gutes Morgen“ schildert Hartmut Englers Gedanken in Bezug auf den russischen Einmarsch in der Ukraine.
Die Pianoballade „Herzensgut“ ist eine Reaktion auf den Tod des ehemaligen Schlagzeugers Martin Stoeck. Traurigkeit spiegelt sich auch in „Immun“ wider. Zeilen wie „Du liebst dich selbst nicht, kannst dich nicht leiden“ seien während der Pandemie in den dunkelsten Phasen entstanden.

„Wir waren und wir werden“ ist ein Klaviersolostück von Ingo Reidl,  ein musikalisches Comeback nach seiner Krebserkrankung.
„Naturally 7“ gelang es, den Pur - Klassiker „Funkelperlenaugen“ in eine A-cappella-Hymne zu verwandeln. Ursprünglich hätten die US-Amerikaner als Überraschungsgäste bei der MTV-Unplugged-Tour auftreten sollen. Als diese Corona zum Opfer fiel, beschlossen Pur, die Neufassung im Studio aufzunehmen.

Mal nachdenklich, mal überschwänglich schreiben Pur jetzt mit dem „Persönlich“ - Album ihre erfolgreiche Bandgeschichte fort.

Quelle: Musik Promotion Network

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