Fähzan Ahmad und sein Start-up Klar20 (Foto: Universität des Saarlandes)

Millionenförderung für Start-up, das Mikroplastik aus Wasser filtert

  05.04.2021 | 09:03 Uhr

Mikroplastik lässt sich inzwischen überall in der Umwelt nachweisen - auch im Trinkwasser. Ein Saarbrücker Start-up hat dafür eine Filterlösung entwickelt. Eine Beteiligungsgesellschaft unterstützt jetzt das Projekt mit einer Million Euro.

Millionenförderung für Start-up, das Mikroplastik aus Wasser filtert
Audio [SR 3, Karin Mayer, 07.04.2021, Länge: 03:08 Min.]
Millionenförderung für Start-up, das Mikroplastik aus Wasser filtert

2019 hat Fähzan Ahmad an der Universität des Saarlandes das Unternehmen „Klar2O“ gegründet. Dort entwickelt er einen Filter, der Trinkwasser umweltfreundlich von Mikroplastik befreit.

Nach Angaben der Universität des Saarlandes nutzt Ahmad dazu intra- und intermolekulare Kräfte, die auf bestimmte Teile der winzigen Kunststoff-Moleküle wirken. So werde nicht nur Mikroplastik gefiltert, auch Nanoplastik soll rückstandslos aus dem Trinkwasser entfernt.

Fokus auf Wasserfilterung in Haushalten

Der Fokus bei der Entwicklung liege auf Leitungen in Haushalten und den Wasserhahnanschlussfilter. Dafür habe das Unternehmen ein spezielles Gehäuse entwickelt.

Ein dritter Prototyp des Filters soll von unabhängigen Laboren getestet und zertifiziert werden. Anschließend soll die Serienproduktion gestartet und erste Kunden beliefert werden. Auch ein Wasserabfüller habe Interesse an dem System bekundet.

Ein Thema in der "Region am Mittag" auf SR3 Saarlandwelle am 07.04.2021.

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