Rutschautos und Laufräder liegen auf einer Sitzbank im Garten einer Kindertagesstätte (Foto: picture alliance/Christoph Soeder/dpa)

Kita-Träger erhalten 3,6 Millionen Euro

Carolin Dylla   21.11.2020 | 08:44 Uhr

Die Kita-Träger im Saarland erhalten 3,6 Millionen Euro für Investitionen, die im Rahmen der Corona-Pandemie nötig sind, um den Ausbau und Erhalt der Kita-Plätze zu sichern. Die Mittel des Programms „Kita gut und sicher“ werden im Wesentlichen durch den Bund finanziert.

Das Land schießt allerdings einen kleinen Teil zu den Mitteln des Programms hinzu. Zusätzlich sollen 1,5 Millionen Euro aus Landesmitteln bereitgestellt werden, um im Zuge der Corona-Krise mehr Personal einzustellen.

Unterschiedliche Maßnahmen

Investieren in der Krise – das müsse auch für Kitas möglich sein, um einerseits die Qualität der Betreuung und andererseits die Sicherheit zu gewährleisten, so die Argumentation von Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD). Insgesamt 3,6 Millionen Euro für dieses und das kommende Jahr sollen die Kita-Träger deshalb erhalten. Das Geld können sie in eine Reihe von sehr unterschiedlichen Maßnahmen stecken, von Spielgeräten über Verpflegung und Digitalisierungskonzepte bis hin zu Hygienemaßnahmen gegen Corona, um nur einige Beispiele zu nennen.

Bund übernimmt Großteil

Der Löwenanteil – 3,2 Millionen Euro – stammt laut Ministerium vom Bund, das Land steuert 360.000 Euro bei. Obendrauf allerdings sollen für die Monate November, Dezember und Januar 1,5 Millionen aus Landesmitteln bereitgestellt werden, um mehr Personal einzustellen – sogenannte „Ergänzungskräfte“, die das Fachpersonal entlasten sollen.

Die entsprechende Förderrichtlinie soll in der kommenden Woche im Amtsblatt veröffentlicht werden. Ab dann sollen auch die Antragsformulare zur Verfügung stehen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 21.11.2020 berichtet.

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