Tobias Hans (Foto: SR)

Hans verteidigt Ziel bei Ansiedlung von Firmen

  16.09.2020 | 10:58 Uhr

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) ist zuversichtlich, dass bis zum Jahr 2030 etwa 25.000 neue Unternehmen im Saarland gegründet werden können. Es sei ein ambitioniertes, aber kein unrealistisches Ziel, so Hans am Mittwoch im saarländischen Landtag.

Die AfD wollte im Landtag von Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) wissen, welche Fortschritte es bei dem von ihm im vergangenen Jahr verkündeten Plan, 25.000 zukunftsorientierte Unternehmen bis 2030 anzusiedeln, gebe.

Keine Wunderdinge

Ein Jahr nach der Verkündung könne man nicht "irgendwelche Wunderdinge erwarten", antwortete Hans. Es gehe vor allem darum, "dauerhaft viele Stellschrauben im Bereich der Innovation zu drehen". Hans beobachte einen "tiefgreifenden Wandel" der Wirtschaftsstrukturen. Dies bedeute zwar Herausforderungen, aber sei nichts, was das Saarland vor unlösbare Aufgaben stelle.

Keine Zahlen genannt

Der saarländischen Landesregierung gehe es nicht nur darum, angehenden Unternehmensgründern den Weg bis zum Zeitpunkt der Gründung zu weisen, sondern wolle den Prozess bis zur Marktbehauptung begleiten. Eine Marktdurchdringung sei innerhalb eines Jahres jedoch nicht möglich, deshalb seien auch noch keine Zahlen verfügbar, so Hans. Die Zahl der Unternehmensgründungen sei aber auch wegen der Corona-Krise nicht "überbordend".

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