Ein Förderturm und Silos der GTS Grube Teutschenthal GmbH (Foto: picture alliance/Sebastian Willnow/ZB/dpa)

Grubenunglück in Teutschenthal

  08.11.2019 | 11:58 Uhr

Bei einer Verpuffung in der Grube Teutschenthal (Sachsen-Anhalt) sind am Freitag zwei Menschen verletzt worden. 35 zeitweise unter Tage eingeschlossene Menschen konnten inzwischen alle befreit werden.

Grund für die Verpuffung war vermutlich ein explosives Gasgemisch, das sich gebildet hatte. Zwei Menschen wurden verletzt. Weitere 35 saßen zeitweise in rund 700 Metern Tiefe unter Tage fest. Feuerwehr und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Zuvor hatte die "Mitteldeutsche Zeitung" berichtet.

In der Grube Teutschenthal arbeiten nach Unternehmensangaben etwa 100 Menschen. In den vergangenen 15 Jahren wurde das im Jahr 1982 stillgelegte Bergwerk umgebaut. Heute handelt es sich um ein sogenanntes Versatzbergwerk. Dort werden auf 14 Quadratkilometern Grundfläche mineralische Abfälle deponiert, um die Grube zu stabilisieren.

Über dieses Thema wurde auch in den SR-Höfunknachrichten vom 08.11.2019 berichtet.

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