Eugen Roth ist Präsident des Interregionalen Gewerkschaftsrat (Foto: IMAGO / Becker&Bredel)

Eugen Roth ist Präsident des Gewerkschaftsrats der Großregion

Karin Mayer   09.06.2021 | 18:05 Uhr

Der stellvertretende DGB-Vorsitzende Rheinland-Pfalz/Saarland, Eugen Roth, ist zum zweiten Mal Präsident des Interregionalen Gewerkschaftsrats. Er wurde von knapp zehn unabhängigen Gewerkschaftsbünden bei einem Treffen in Luxemburg für vier Jahre gewählt. Nun will er sich für einheitliche Regeln in der Großregion einsetzen.

Dass Gewerkschaftsarbeit über die Grenzen hinweg wichtig ist, habe die Coronapandemie gezeigt, sagte Eugen Roth, der zum zweiten Mal zum Präsident des Interregionalen Gewerkschaftsrats gewählt wurde. Dem SR sagte Roth, die Corona-Pandemie habe gezeigt, wie wichtig grenzüberschreitende Gewerkschaftsarbeit ist.

Die Grenzen in der Großregion müssten offen bleiben. In den kommenden Jahren will er sich für gute Arbeitsbedingungen in der Großregion einsetzen.

Bedeutung der Großregion

Die Präsidentin des Unabhängigen Gewerkschaftsbundes Luxemburg OGBL Nora Back sagte, die Bedeutung der Großregion sei während der Pandemie in Frage gestellt worden. Deshalb sei es wichtig, Freundschaften und Verbindungen zu stärken.

Luxemburg sei beispielsweise im Gesundheitswesen auf tausende Grenzgänger angewiesen, gleichzeitig seien auch die Nachbarregion auf Pflegekräfte angewiesen. Deshalb müsse ausreichend ausgebildet werden.

Eugen Roth war bereits von 2009 bis 2013 Präsident des Interregionalen Gewerkschaftsrates der Großregion.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 09.06.2021 berichtet.

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