Einkäufer in einem Supermarkt. (Foto: Tom Weller/dpa)

Einkaufen möglichst ohne Kinder

Axel Wagner   26.03.2020 | 06:38 Uhr

Gerade für Familien mit Kindern bringen die Auflagen im Zuge der Corona-Pandemie zahlreiche Probleme mit sich – auch beim Einkaufen. Denn in vielen Supermärkten gilt inzwischen die Regel: nur ein Kunde pro Einkaufswagen. Und das wird am Eingang kontrolliert. Doch es gibt Ausnahmen.

Einkaufen - Am besten alleine
Audio [SR 1, Daniel Simarro, Julia Lehmann, 26.03.2020, Länge: 02:26 Min.]
Einkaufen - Am besten alleine

Grundsätzlich empfehlen die Marktbetreiber, Kinder zuhause zu lassen. Da das jedoch nicht immer möglich ist, drücken zumindest einige Einzelhändler bei minderjährigen Kindern, die einen Elternteil begleiten, ein Auge zu. "Von Ein-Personen-Zutrittsregelungen ist ein Elternteil in Begleitung minderjähriger Kinder natürlich ausdrücklich ausgenommen", teilt etwa Rewe auf SR-Anfrage mit.

Als Ausnahme geduldet

Ähnlich sieht man die Sache bei Real. "Daher werden diese Kunden auch nicht gemaßregelt oder vom Einkaufen abgehalten", heißt es vonseiten der Handelskette. Discounter Aldi antwortete auf SR-Anfrage nur allgemein, Kunden müssten den Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern zueinander einhalten. Globus und Edeka teilten mit, Kunden sollten, wenn möglich, ihre Kinder zuhause lassen. Eine Anfrage bei Lidl blieb bislang unbeantwortet.

Angesichts der Corona-Pandemie sind die Einzelhändler gezwungen, die strikten Schutzmaßnahmen umzusetzen. Andernfalls drohen Sanktionen bis hin zur Schließung des jeweiligen Marktes. Deshalb greifen einige Einzelhändler auch auf Security-Kräfte zurück, die am Eingang darauf achten, dass die Kunden den Laden nicht gruppenweise betreten. Eine konkrete Vorgabe, wie die Schutzmaßnahmen umzusetzen sind, gibt es nach Angaben der saarländischen Staatskanzlei allerdings nicht.

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