Ein Passwort wird auf einem Laptop über eine Tastatur eingegeben (Symbolbild) (Foto: picture alliance/dpa | Oliver Berg)

Auch IHK Saarland von möglicher Cyberattacke betroffen

  04.08.2022 | 13:45 Uhr

Beschäftigte der Industrie- und Handelskammer des Saarlandes sind aktuell nicht per Mail zu erreichen. Grund dafür ist ein möglicher Cyberangriff auf die Dachorganisation in Berlin. Bis eine Abwehr und Lösung gefunden ist, sind die IT-Systeme abgeschaltet.

Wegen einer möglichen Cyberattacke sind die IT-Systeme der Industrie- und Handelskammern in Deutschland aus Sicherheitsgründen vorsorglich heruntergefahren worden. Auch die IHK Saarland ist davon betroffen. Das bestätigte ein Sprecher der IHK auf SR-Anfrage.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IHK Saarland sind derzeit nicht per E-Mail zu erreichen. Auch einzelne Dienste wie etwa das elektronische Ursprungszeugnis stehen nicht zur Verfügung. Telefonisch und persönlich vor Ort ist die IHK Saarland weiterhin erreichbar, auch die Internetseite kann von außerhalb des IHK-Netzwerks abgerufen werden.

IHK arbeitet an Lösung

Wann die Einschränkungen wieder aufgehoben werden, ist noch nicht absehbar, heißt es auf der Internetseite der IHK. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) arbeite an einer Lösung und Abwehr. Nach einer Prüfung würden die IT-Systeme sukzessive wieder hochgefahren.

Man habe am Mittwochnachmittag verdächtige Aktivitäten bemerkt, wie ein Sprecher erklärte. Daraufhin seien am späten Abend als Präventionsmaßnahme die IT-Systeme heruntergefahren worden. Man spreche aber weiter von einer "möglichen" Cyberattacke.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 04.08.2022 berichtet.

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