Auf einer Covid-Station stehen Pflegekräfte am Bett eines Patienten. (Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Waltraud Grubitzsch)

Saar-Kliniken müssen mehr planbare OPs verschieben

  06.12.2021 | 21:02 Uhr

Die Belastung der saarländischen Kliniken ist durch die hohen Corona-Fallzahlen weiter gestiegen. Deshalb müssten mehr planbare Operationen verschoben werden, teilte das Gesundheitsministerium mit.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden am Montag im Saarland 314 Covid-19-Patienten stationär behandelt, rund 50 Prozent mehr als in der Vorwoche (209 Patienten). Auch die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen habe sich innerhalb einer Woche stark erhöht: von 45 auf 61 Personen, von denen 41 beatmet werden müssen.

Planbare Operationen müssen verschoben werden
Video [SR Fernsehen, (c) SR, 07.12.2021, Länge: 02:37 Min.]
Planbare Operationen müssen verschoben werden

Planbare Eingriffe werden reduziert

Aufgrund der vielen Fälle muss laut Gesundheitsministerium die Zahl der sogenannten elektiven, also verschiebbaren, Eingriffe weiter reduziert werden. Seit Beginn der vierten Welle seien in den saarländischen Krankenhäusern rund 15 Prozent der planbaren Operationen entweder verschoben oder abgesagt worden. Dieser Anteil müsse vermutlich auf rund 25 Prozent erhöht werden, um weitere Kapazitäten für Covid-Patienten auf den Intensivstationen zu schaffen.

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Video [SR Fernsehen, (c) SR, 07.12.2021, Länge: 04:02 Min.]
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Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 06.12.2021 berichtet.

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