Eine Krankenschwester geht auf einem Flur an einem leeren Bett vorbei. (Foto: Sebastian Widmann/picture alliance/dpa)

Besuchsverbot in Diakonie Kliniken im Saarland

  26.10.2020 | 11:15 Uhr

Auch die Diakonie hat für ihre Kliniken im Saarland ab sofort ein Besuchsverbot verhängt. Vergangene Woche hatten bereits mehrere Krankenhäuser aufgrund der steigenden Corona-Fallzahlen diese Maßnahme umgesetzt.

Patientenbesuche im Diakonie Klinikum Neunkirchen, dem Fliedner Krankenhaus Neunkirchen und dem Evangelischen Stadtkrankenhaus Saarbrücken sind zum Schutz vor einer Ausbreitung des Coronavirus bis auf Weiteres untersagt, teilte die Kreuznacher Diakonie mit. In Ausnahmesituationen wie einem Sterbefall seien Angehörige aufgefordert, sich vorab mit den Einrichtungen vor Ort kurzzuschließen. Am vergangenen Freitag hatte bereits unter anderem das Caritasklinikum Saarbrücken angekündigt, an den beiden Standorten auf dem Rastpfuhl und in Dudweiler, ein Besuchsverbot zu verhängen. 

Patienten, die für die nächsten Wochen einen OP-Termin in den Diakonie Kliniken vereinbart haben und unsicher sind, ob die Operation stattfindet, werden gebeten, sich mit den zuständigen Fachabteilungen in Verbindung zu setzen.

Besuch im Hospiz nach Anmeldung

Im Paul Marien Hospiz Saarbrücken und im Fliedner Hospiz Neunkirchen seien Besuche weiterhin nach Rücksprache möglich, so die Diakonie. Spontane Besuche seien nicht gestattet. Für Besucher, die Symptome wie Husten, Schnupfen, Halskratzen, Fieber oder Hautausschlag aufweisen beziehungsweise in einem vom Robert Koch-Institut definierten COVID-19-Risikogebiet waren, gilt ein absolutes Besuchsverbot in den Krankenhäusern und Hospizen der Diakonie.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 26.10.2020 berichtet.

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