Ein Richtkranz weht auf dem Dachstuhl eines neu errichteten Einfamiliernhauses. (Foto: picture alliance/Julian Stratenschulte/dpa)

Vergleichsweise günstiges Bauland im Saarland

  16.09.2020 | 10:23 Uhr

Im Saarland kommen Bauherren teilweise deutlich günstiger an Bauland als in weiten Teilen der Republik. Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise lagen laut Statistischem Bundesamt im vergangenen Jahr im Saarland mit 83,66 Euro weit unter dem Bundesschnitt.

Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise lagen im vergangenen Jahr im Bundesschnitt bei 189,51 Euro. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor.

Bauland wird teurer

Im bundesweiten Schnitt war Bauland 2019 nach Angaben der Statistiker so teuer wie nie. Zehn Jahre zuvor sei ein Quadratmeter Bauland in Deutschland im Schnitt noch für rund 122,00 Euro zu haben gewesen.

Mit durchschnittlich 83,66 Euro pro Quadratmeter war das Saarland das günstigste westdeutsche Bundesland. Im bundesweiten Vergleich war Bauland nur in den ostdeutschen Bundesländern Thüringen (49,67 Euro), Sachsen-Anhalt (52,19 Euro) und Mecklenburg-Vorpommern (56,10 Euro) noch günstiger.

Die drei Länder mit den durchschnittlich höchsten Kaufwerten waren im vergangenen Jahr Berlin (1328,48 Euro), Hamburg (1157,91 Euro) und Bayern (301,75 Euro).

Im Nachbarbundesland des Saarlandes, in Rheinland-Pfalz lagen die durchschnittlichen Quadratmeterpreise bei 135,93 Euro.

Großes Stadt-Land-Gefälle

Das Stadt-Land-Gefälle bei den Preisen ist erheblich: In Gemeinden mit weniger als 2000 Einwohnern wurden im Schnitt 66,04 Euro pro Quadratmeter bezahlt. In den 14 größten Städten der Republik mit mindestens 500.000 Einwohnern war es etwas mehr als das 17-Fache: 1128,33 Euro.

Über dieses Thema haben auch die SR Hörfunknachrichten vom 16.09.2020 berichtet.

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