HNO-Klinik des UKS in Homburg (Foto: Sebastian Knöbber/SR)

Akteneinsicht im Fall um HNO-Klinikchef beantragt

mit Informationen von Barbara Spitzer   22.09.2022 | 18:25 Uhr

Erst vor wenigen Tagen sind die Ermittlungen gegen den Chef der HNO-Klinik am Uniklinikum in Homburg wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung wieder teilweise aufgenommen worden. Nun hat das Wissenschaftsministerium Akteneinsicht beantragt.

Nachdem am Dienstag bekannt geworden war, dass die Ermittlungen gegen den Direktor der HNO-Klinik in Homburg teilweise wieder aufgenommen worden sind, hat nun das Wissenschaftsministerium Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft beantragt.

Verdacht der sexuellen Belästigung

Bei den Ermittlungen geht es um den Verdacht der sexuellen Belästigung von zwei Ärztinnen im Jahr 2017. Konkret wird laut Staatsanwaltschaft wegen drei mutmaßlich unangemessener Berührungen ermittelt. Laut seiner Anwältin bestreitet der Chefarzt, die Ärztinnen jemals in strafrechtlich relevanter Weise unangemessen berührt zu haben.

Die Staatsanwaltschaft hatte am 1. Oktober vergangenen Jahres das Verfahren gegen den Klinik-Direktor mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt. Die Anwältin der Ärztinnen hatte dagegen Beschwerde eingelegt.

Über dieses Thema berichten auch die SR-Hörfunknachrichten am 22.09.2022.

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