F16 Kampfjet auf dem Rollfeld der US Airbase in Spangdahlem, Eifel (Archivfoto). (Foto: picture alliance/R4200)

Wrackteile werden nach Jet-Absturz geborgen

mit Informationen der dpa   09.10.2019 | 10:44 Uhr

Ein Kampfjet vom US-Flugplatz Spangdahlem ist bei einem Übungsflug in der Nähe von Trier abgestürzt. Der Pilot konnte sich per Schleudersitz retten. Nun werden die Wrackteile geborgen.

Nach dem Absturz des Kampfjets hat das amerikanische Militär mit der Bergung von Wrackteilen begonnen. "Die Arbeiten können mehrere Tage bis mehrere Wochen dauern", sagte ein Sprecher vom US-Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem am Mittwoch.

Video [aktueller bericht, 09.10.2019, Länge: 2:37 Min.]
Kampfjet-Absturz in Trier

Der Kampfjet vom Typ F-16 war am Dienstagnachmittag auf einem Routine-Übungsflug in der Nähe der Ortschaft Zemmer rund 15 Kilometer nordöstlich von Trier über einem Wald abgestürzt. Er kam vom US-Flugplatz Spangdahlem. Der Pilot, der sich per Schleudersitz aus der Maschine retten konnte, sei noch am Dienstag aus der medizinischen Behandlung entlassen worden.

Absturz über unbewohntem Gebiet

Die Absturzstelle bei Zemmer im Kreis Trier-Saarburg war weiträumig abgesperrt worden. Nach Angaben des Ortsbürgermeisters von Zemmer, Edgar Schmitt, war der Jet über einem Waldstück zu Boden gegangen.

Absturzursache noch vollkommen unklar

Zemmer nach dem Jetabsturz
Audio [SR 3, Eva Britz, 09.10.2019, Länge: 01:00 Min.]
Zemmer nach dem Jetabsturz

Die Absturzursache ist noch völlig unklar. Es werde eine umfassende Untersuchung geben, die zwei bis drei Monate dauern könnte, sagte der Sprecher vom US-Flugplatz. In Spangdahlem ist das 52. Jagdgeschwader stationiert: Es umfasst eine F-16 Kampfjet-Staffel mit mindestens 24 Flugzeugen. Zur US-Base gehören rund 4000 US-Soldaten.

Über dieses Thema berichteten auch die SR-Hörfunknachrichten am 08.10.2019.

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