Schriftsteller Zurab Karumidze (Foto: Weidle Verlag)

Zurab Karumidze liest aus "Dagny oder ein Fest der Liebe"

Lesung

Fotos: Weidle Verlag  

Zurab Karumidze, einer der bekanntesten Autoren Georgiens, hat 2011 seinen historischen Roman "Dagny oder ein Fest der Liebe" vorgelegt. Am Montag, 15. Oktober, ist er damit zu Gast im Saarbrücker Künstlerhaus.

Termin: 15.10.2018 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr

Ort: Künstlerhaus, Karlstraße, 66121 Saarbrücken

Dagny Juel, Karumidzes Romanfigur, hat es wirklich gegeben: Die Norwegerin, Modell und Muse von Edvard Munch und August Strindberg, zentrale Figur der Berliner Bohemiens, wurde am 4. Juni 1901 in Tiflis von einem nicht erhörten Liebhaber erschossen. Sich selbst erschoss der dann auch. Am 8. Juni 1901, ihrem 34. Geburtstag, wurde Dagny in Tiflis beerdigt. Soviel zur Rahmenhandlung.

Aufzeichnung
SR 2 KulturRadio schneidet die Lesung mit und sendet sie am 13. November in der Sendung "Literatur im Gespräch" (immer Dienstags um 20.04 Uhr).

Doch Zurab Karumidzes Roman beschreibt noch mehr: Der georgische Mystiker Georges Gurdjieff und der Volksdichter Wascha-Pschawela treten auf. Weiter ein sprechender Rabe vom Saturn, der Maler Niko Pirosmani, ein tibetanischer Schamane, August Strindberg, Albert Schweitzer und viele andere. Sie alle sind beteiligt an einem "Fest der Liebe", das dann gründlich schiefgeht, weil sich der junge Revolutionär Koba einmischt, der ein Auge auf Dagny geworfen hat. Er wird später als Josef Stalin in die Geschichte eingehen.

Zurab Karumidze, geboren 1957, ist einer der bekanntesten Autoren Georgiens. Sein Werk umfasst Romane, Kurzgeschichtensammlungen und Novellen. Zurab Karumidze lebt in Tiflis und ist als außenpolitischer Berater der georgischen Regierung tätig. Sein Roman "Dagny oder ein Fest der Liebe" erschien 2011 in Tiflis. Der Autor schreibt auf englisch.

Buchcover „Dagny oder ein Fest der Liebe“ von Zurab Karumidze (Foto: Buchverlag)
Buchcover „Dagny oder ein Fest der Liebe“ von Zurab Karumidze

SR 2 KulturRadio sendet den Mitschnitt am 13. November 2018 um 20.04 Uhr in "Literatur im Gespräch".

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