Warum Humor traditionell Männersache ist - noch

Warum Humor traditionell Männersache ist - noch

Ein Interview mit der Freiburger Sprachwissenschaftlerin Prof. Helga Kotthoff über Humor und Geschlechterrollen

Audio: Roland Kunz, Foto: Pixabay   04.03.2019 | 07:25 Uhr

Frauen sind nicht nur in der Fastnachtsbütt, sondern auch im Kabarett und auf der Comedy-Bühne meistens unterrepräsentiert - von wenigen berühmten Ausnahmen wie Anke Engelke, Carolin Kebekus, Maren Kroymann oder Hella von Sinnen abgesehen.

Deutschland einer der Vorreiter

Das hat vor allem historische Gründe im Rollenverständnis der Geschlechter, meint die Sprachwissenschaftlerin Prof. Helga Kotthoff von der Uni Freiburg im Gespräch mit SR-Moderator Roland Kunz - und diese Rollenbilder seien außerhalb weniger westlicher Länder noch weit stabiler als beispielsweise in Deutschland.


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Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" vom 27.02.2019 auf SR 2 KulturRadio.

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