Klima-Aktivist Julian Roseman (Foto: Ricarda Rosemann)

„Es geht darum, unsere Solidarität zu zeigen"

Im Gespräch mit dem saarländischen "Fridays for Future"-Aktivisten Julian Rosemann

Das Interview führte Katrin Aue   13.01.2023 | 14:14 Uhr

Die Proteste gegen die Räumung des Braunkohle-Dorfs Lützerath gehen weiter, auch wenn es laut Polizei fast ganz geräumt wurde. Heute nun gibt es bei Garzweiler eine Demo, zu der zahlreiche Umweltorganisationen aufgerufen haben. Auch aus dem Saarland sind Aktivisten dabei, darunter der Sprecher von Fridays for Future Saarland, Julian Rosemann.

Neben der schwedischen Aktivistin Greta Thunberg, werden am Wochenende bis zu 6000 Teilnehmende bei der Demonstration am Rande des Tagebaus Garzweiler 2 erwartet. Auch aus dem Saarland, so der Sprecher von Fridays for Future Saarland, Julian Roseman, werden drei Reisebusse Richtung Lützerath aufbrechen, um so ihre Solidarität gegenüber den Protestierenden zu zeigen.

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„Es geht darum unsere Solidarität zu zeigen"
Audio [SR 2, Katrin Aue, 13.01.2023, Länge: 03:48 Min.]
„Es geht darum unsere Solidarität zu zeigen"

Zudem sei noch nicht fertig entschieden, wie es um Lützerath steht, sagt der saarländische Aktivist. Denn noch immer verschanzen sich Aktivistinnen und Aktivisten in unterirdischen Tunneln. 

Auch die Gebiete hinter Lützerath wollen sie dem Kohlekonzern RWE noch nicht überlassen - denn es gelte, jede weitere verfeuerte Tonne Kohle zu verhindern.


Ein Thema in der Sendung "Bilanz am Mittag" am 13.01.2023 auf SR 2 KulturRadio.

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