Existenzsicherung für Kulturschaffende: Was planen die Parteien?

Was planen die Parteien?

Ein Beitrag über die Frage der Existenzsicherung für Kulturschaffende in Deutschland

Florian Mayer. Onlinefassung: Rick Reitler  

Florian Mayer aus der SR-Landespolitikredaktion hat knapp vier Wochen vor der Bundestagswahl ein Auge auf die Kulturpolitik in den Wahlprogrammen der sechs großen Parteien geworfen.

Die Corona-Krise hat es deutlich gemacht: So einiges, was unter den Begriff "kritische Infrastruktur" fällt, ist in Deutschland nicht wirklich krisenfest. Bildungseinrichtungen, Verwaltungen, die digitale Grundversorgung - plötzlich wurden die großen Zukunftsherausforderungen sichtbar, die so neu eigentlich gar nicht waren.

Sechs Wahlprogramme

Ganz besonders gilt das für die riesige Branche der Kulturschaffenden. Welche Lehren haben die Parteien daraus gezogen? Was soll sich ändern? Florian Mayer aus der SR-Landespolitikredaktion hat knapp vier Wochen vor der Bundestagswahl ein Auge auf die Kulturpolitik der großen Parteien CDU/CSU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und der AfD geworfen.

Konkrete Ideen rar

"Eine Lösung oder gar Idee, wie die generell prekären Arbeitsverhältnisse in der Kulturbranche verbessert und die soziale Absicherung reformiert werden" könne, könne zurzeit niemand wirklich bieten, so Mayers Eindruck. Und "ob das Brennglas Corona ausgereicht hat, um die Probleme nun auch ernsthaft und strukturiert anzugehen, da sind sich selbst die Kulturpolitiker im Bundestag nicht ganz sicher."


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