Samuel Yeboah (Foto: SR)

In memoriam Samuel Yeboah

Plakatkampagne gegen Rassismus in Saarlouis und Saarbrücken

Jochen Marmit. Onlinefassung: Rick Reitler   13.08.2021 | 15:00 Uhr

Am 19. September 1991 war der ghanaische Flüchtling Samuel Yeboah in seiner Unterkunft in Saarlouis-Fraulautern einem Brandanschlag zum Opfer gefallen. Am 13. August startet in Saarlouis und Saarbrücken zum Gedenken eine gemeinsame Plakatkampagne unter dem Motto "Rassismus tötet".

Am 13. August startet in Saarlouis und Saarbrücken eine gemeinsame Plakatkampagne der Aktion 3. Welt Saar und des Saarländischen Flüchtlingsrats: "Rassismus tötet – in Erinnerung an Samuel Yeboah, ermordet in Saarlouis am 19. September 1991".

Yeboah, ein Geflüchteter aus Ghana, war durch einen Brandanschlag auf eine Unterkunft in Saarlouis-Fraulautern zu Tode gekommen.

Seit dem vergangenen Jahr ermittelt die Bundesanwaltschaft wegen Mord. Sie geht von einem rechtsextremen Motiv aus. Nach Auskunft der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat es bislang keine Festnahme gegeben.


Asylbewerberunterkunft im ehemaligen Hotel "Weißes Rößl" in Saarlouis 1991 (Foto: Landespolizeipräsidium Saarland)
Der Tatort: die Asylbewerberunterkunft im ehemaligen Hotel "Weißes Rößl" in Saarlouis, 1991 (Foto: Landespolizeipräsidium Saarland)


Ein Thema in der Sendung "Der Nachmittag" am 13.08.2021 auf SR 2 KulturRadio in der SR 3-Rundschau am 13.08.2021. Das Bild ganz oben zeigt Samuel Yeboah (Foto: SR Fernsehen).

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