Widerstand 1944: Zu wenig Erinnerungskultur?

Zu wenig Erinnerungskultur im Unterricht?

Ein Gespräch mit Prof. Johannes Tuchel zum 77. Jahrestag des Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944

Jochen Erdmenger. Onlinefassung: Rick Reitler   20.07.2021 | 13:45 Uhr

Prof. Johannes Tuchel, der Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin, hat sich zum 75. Jahrestag des Stauffenberg-Attentats mit Bedauern zur mangelhaften Aufarbeitung des Themas Widerstandskampf in den deutschen Schulen geäußert. Ein Interview.

Am 20. Juli 1944, vor genau 77 Jahren, hatte eine Gruppe um Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Attentat auf Reichskanzler Adolf Hitler verübt. Doch der "Führer" überlebte. Von Stauffenberg und seine Mitstreiter wurden gefasst und hingerichtet.

Zu wenig Beachtung im Unterricht

Zum 75. Jahrestag des Anschlags hat SR-Moderator Jochen Erdmenger mit Prof. Johannes Tuchel gesprochen, dem Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin. Er bedauerte den aktuellen Umgang der Schulen mit dem Thema: Heute würden die Informationen über Menschen im Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft nicht mehr "in ausreichendem Umfang" vermittelt.


Ein Thema in der Sendung "Bilanz am Mittag" am 20.07.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Bild ganz oben zeigt Kränze an der Gedenkstätte Plötzensee (Foto: picture alliance/dpa | Jörg Carstensen).

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