Schutzstreifen für Radfahrer (Foto: SR)

Sind Schutzstreifen die Lösung?

Ein Beitrag von Marc-André Kruppa

Onlinefassung: Rick Reitler   09.07.2021 | 06:45 Uhr

Schutzstreifen auf Haupt- oder Landtraßenasphalt sollen für mehr Sicherheit für den Fahrradverkehr sorgen. Doch wegen behördlicher Vorschriften kommen manche Kommunen schnell in die Zwickmühle, wie SR-Reporter Marc-André Kruppa im Nordsaarland festgestellt hat.

Weg vom Auto – rein in den Bus und vor allem: rauf auf’s Fahrrad! Das wollen die saarländische Landesregierung und viele Kommunen durchsetzen. Gerade erst wurden Fördergelder vom Bund in Aussicht gestellt: 7,7 Millionen soll das Saarland für eine bessere Fahrrad-Infrastruktur in den nächsten zweieinhalb Jahren bekommen.

Sicherheit für alle gewährleisten

Dafür aber wird auch Personal und Know-How gebraucht. Die sich zum Beispiel um verkehrsrechtlich korrekte Schutzstreifen für Haupt- oder Landtraßen kümmern müssten, damit die Sicherheit sowohl für den motorisierten wie den nicht motorisierten Verkehr gewährleistet bleibt. Und da geraten manche Kommunen schnell in die Zwickmühle, wie SR-Reporter Marc-André Kruppa im Nordsaarland festgestellt hat.



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Ein Thema in der Sendung "Der Morgen" am 09.07.2021 auf SR 2 KulturRadio. Das Symbolbild ganz oben zeigt einen per Schutzstreifen abgegrenzten Radweg auf einer Durchgangsstraße (Foto: SR Fernsehen).

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